Bundesliga

Bundesliga, FC Schalke 04: Huub Stevens und Mike Büskens übernehmen bis Saisonende

Schalke: Asamoah neuer Teammanager

Stevens und Büskens übernehmen bis Saisonende

Huub Stevens

Wieder Trainer auf Schalke: Huub Stevens. imago

Die Vorstellung des neuen Schalker Gespanns Huub Stevens/Mike Büskens begann mit einem Loblied auf den bisherigen Schalker Trainer Domenico Tedesco. "Wir werden niemals vergessen, was er und sein Trainerteam für den Verein geleistet haben", sagte Jochen Schneider, der die Vizemeisterschaft, dass Erreichen des Champions-League-Achtelfinals und den Vorstoß ins Viertelfinale des DFB-Pokals hervorhob. Tedesco sei "ein exzellenter Arbeiter und überaus feiner Kerl".

Trotzdem hatte der neue Sportvorstand gemeinsam mit den anderen Klub-Verantwortlichen keinen anderen Ausweg gesehen, als Tedesco am Donnerstag freizustellen. "Der Karren hatte sich so festgefahren, dass wir der Überzeugung waren, ihn in der bisherigen Konstellation nicht wieder herausziehen zu können", sagte Schneider.

Trainersteckbrief Stevens

Stevens Huub

Trainersteckbrief Büskens

Büskens Michael

Trainersteckbrief Tedesco

Tedesco Domenico

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Asamoahs Aufgabengebiet wird noch "verschriftlicht"

Das soll nun Huub Stevens in Personalunion mit Mike Büskens übernehmen – sie gewannen 1997 gemeinsam den UEFA-Pokal. Neu hinzu kommt Matthias Kreutzer als Co-Trainer und Spielanalyst. Ihn kennt Eurofighter-Coach Stevens aus gemeinsamen Zeiten beim HSV. Zudem wird Gerald Asamoah, zwischen 1999 und 2011 als Profi Publikumsliebling auf Schalke und seit November 2016 Manager der U23, den Posten des Teammanagers übernehmen.

Zum Aufgabengebiet des auf Schalke überaus beliebten Ex-Nationalspielers wollte Schneider sich nicht näher äußern, da es "bislang noch nicht verschriftlicht" sei. Die Bezeichnung "Teammanager" trug zuletzt Jan-Pieter Martens. Die Zusammenarbeit mit ihm war bereits beendet worden.

Im Sommer kehrt Stevens zurück in den Aufsichtsrat

Nach seiner Tätigkeit als Interimstrainer kehrt Stevens wieder zurück in den Aufsichtsrat, dem er seit 2018 angehört (gewählt bis 2021). Um ihn als Trainer einsetzen zu können, erteilte der Klub ihm eine Ausnahmegenehmigung. Stevens habe zugesagt, "weil ich ein Blau-Weißer bin". Ob er auch für einen anderen Verein eingesprungen wäre, beantwortete der ehemalige Bundesliga-Trainer des HSV, des VfB Stuttgart, der TSG Hoffenheim und von Hertha BSC knapp, aber unmissverständlich: "Nein!"

Toni Lieto

Schalkes Trainer seit Rangnick und ihr Punkteschnitt