Noch Fragezeichen hinter Bayerns linker Seite

Kovac ist bei Coman und Alaba zuversichtlich

Kingsley Coman

Fit für Liverpool: Kingsley Coman. imago

Exakt 28 Stunden vor dem zweiten Teil des Champions-League-Achtelfinals gegen den FC Liverpool, um 17 Uhr an diesem Dienstag, beginnt das Abschlusstraining des FC Bayern. Bei dieser Einheit, so sagte Trainer Niko Kovac, werde er mehr über den Fitnesszustand seiner bislang noch fraglichen Profis erfahren. Einer von ihnen ist David Alaba, der am Samstag gegen Wolfsburg noch aufgrund einer Ischias-Reizung aussetzen musste, aber sich am Montag wieder so körperlich betätigen konnte, "wie wir uns das vorgestellt haben", erklärt der Coach: "Ich gehe davon aus, dass er einsetzbar ist."

Coman? Kovac: "Ich bin sehr glücklich"

Ähnlich wie bei Kingsley Coman. "Da bin ich sehr glücklich", sagt Kovac: "Er ist fit für morgen. Wir müssen nur sehen, ob von Beginn an oder nicht." Gut möglich, dass der Trainer – unabhängig von Comans Wettkampffähigkeit – auf den in Liverpool nur eingewechselten Franck Ribery in der Startelf setzt. Zumal der erfahrene Franzose beim jüngsten 6:0-Erfolg mit drei Assists binnen neun Minuten kräftig für sich geworben hatte und schon im Hinspiel aufgrund seiner Persönlichkeit, wie Kovac nach Abpfiff erklärte, eine ernsthafte Option gewesen sei.

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Franck kann diesem Spiel mit seinem Namen und seinem Können den Stempel aufdrücken.

Niko Kovac

Solch große Events, dieses Kräftemessen mit Europas Elite, "ist das, was Franck braucht". Er könne diesem Spiel, so sagt der Coach, "mit seinem Namen und seinem Können den Stempel aufdrücken". Für Coman in der ersten Elf spricht, dass bei einem zügig verheilten Muskelfaserriss, den der 23-Jährige im linken hinteren Oberschenkel erlitt, eine Rückfall-Gefahr besteht – und Kovac dann zumindest noch reagieren könnte.

Georg Holzner

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