"Seine Intention war eigentlich, das Publikum anzuheizen"

Haft und Zehn-Jahres-Sperre: Birmingham-Fan wird bestraft

Nach dem Angriff auf Aston Villas Jack Grealish (li.) muss sich der Birmingham-Fan (Mitte) verantworten.

Nach dem Angriff auf Aston Villas Jack Grealish (li.) muss sich der Birmingham-Fan (Mitte) verantworten. imago

Es war der Eklat des Wochenendes: Ein Birmingham-Fan lief während des Derbys in der zweiten englischen Liga gegen Aston Villa auf den Platz und schlug Jack Grealish nieder. Der Kapitän der Gäste revanchierte sich später auf seine Weise, indem er das spielentscheidende Tor erzielte - und nun muss der Anhänger die Konsequenzen tragen.

Ein Bußgeld in Höhe von 400 Euro, 14 Wochen Haft und ein zehn Jahre langes Stadionverbot: Diese Strafe hat ein Gericht gegen den Birmingham-Fan verhängt - und ist damit bei City auf Zustimmung gestoßen. Der Klub begrüßte das Urteil in einer Stellungnahme. "Was er getan hat, ist inakzeptabel und hat im Fußball keinen Platz", hieß es.

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Der Anwalt des 27-Jährigen meinte derweil, sein Mandant könne sich selbst nicht erklären, was in ihn gefahren sei: "Seine Intention war eigentlich, auf den Platz zu gehen und das Publikum anzuheizen."

lei