Nürnberg verharrt in der Misere

Mathenia: "Deutschland rechnet nicht mehr mit uns"

Christian Mathenia

Ratlos: Christian Mathenia. imago

"Ganz Deutschland rechnet nicht mehr mit uns, in Nürnberg werden es auch nicht mehr so viele sein", sagte Mathenia bei "Sky" nach dem 1:2 in Hoffenheim, dem 19. sieglosen Ligaspiel in Folge. Keine Frage: Nürnberg droht der Gang in die Zweitklassigkeit, doch kampflos werden die Franken sich nicht ergeben, wie Mathenia versprach: "Die Leute können sich sicher sein, dass wir dran glauben. Und wir werden weiter hart arbeiten."

Wie schon gegen Leipzig (0:1) lieferte der Club auch in Sinshein eine ordentliche Leistung ab. "Wir sind gut in die Partie gekommen, haben Druck aufgebaut und mutig gespielt", fasste Mathenia zusammen, wohlwissend, dass es unter dem Strich vergebene Mühe war. Denn: Punkte sprangen nicht heraus - wie so oft in der laufenden Saison. Vier Punkte aus 19 Spielen sind wahrlich keine gute Ausbeute. Mathenia kann es sich nicht erklären. "Das ist das bittere an unserer Situation. Man sieht, dass jeder sein Herz auf dem Platz lässt", erklärte der Schlussmann: "Deshalb ist es umso bitterer, von Woche zu Woche die Punkte nicht zu holen."

Spielersteckbrief Mathenia
26

Mathenia Christian

1. FC Nürnberg

Deutschland

Spielerprofil
Bundesliga Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Bayern München
57
2
Borussia Dortmund
57
3
RB Leipzig
46
4
Bor. Mönchengladbach
46
5
Eintracht Frankfurt
43
6
Bayer 04 Leverkusen
42
7
VfL Wolfsburg
39
8
TSG Hoffenheim
37
9
Werder Bremen
36
Tabelle Bundesliga

Bezeichnend für die momentane Lage in Nürnberg sei auch das zweite Tore der Hoffenheimer gewesen. Bei dieser war der Ball durchaus glücklich Andrej Kramaric vor die Füße gefallen - und der Kroate traf anschließend gekonnt per Hacke. "Wenn man am Tabellenende steht, dann fallen die Dinger rein. Dann geht er mir noch zwischen die Beine", führt Mathenia aus, ergänzte aber auch, dass Torschütze Kramaric es "auch gut gemacht" habe.

drm