Bundesliga

Dreckig? Lars Stindl: "Das sind die schönsten Siege" - Borussia Mönchengladbach schließt zu RB Leipzig auf

Borussia Mönchengladbach schließt zu Leipzig auf

Dreckig? Stindl: "Das sind die schönsten Siege"

Lars Stindl (hier im Duell mit Aaron Martin)

Zufrieden nach dem knappen Sieg in Mainz: Gladbachs Kapitän Lars Stindl (hier im Duell mit Aaron Martin). imago

Mal abgesehen von druckvollen ersten Spielminuten inklusive einer prächtigen Dreifach-Chance für Lars Stindl und Denis Zakaria fiel der Elf vom Niederrhein in Rheinessen beim 1. FSV Mainz 05 richtig wenig ein. Dass am Ende trotzdem nach schwarzer Serie zuletzt (drei deutliche Heimniederlagen und ein Remis in Frankfurt) ein 1:0 heraussprang, lag an drei Bausteinen. Zunächst hielt nach einer Flanke von Oscar Wendt Mitspieler Tobias Strobl das Schienbein rein, fand so Torschütze Nico Elvedi - und nach der Führung ließ eine fortan stabile Abwehr nichts mehr zu.

Anders formuliert: Mit wenig Esprit, ohne Spektakel und mit dem nötigen und zuletzt abhandengekommenen Fünkchen Glück fuhren die Fohlen den Dreier in Mainz ein - bei einem Gastgeber, der zwischenzeitlich überlegen war.

Spielersteckbrief Stindl
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Erleichterte Gladbacher unter sich

Ein dreckiger Sieg also? Sicherlich ein wenig. Doch das machte BMG-Kapitän Lars Stindl nichts aus, wie er offen gegenüber "Sky" zugab: "Das sind die schönsten Siege. Uns ist jetzt egal, wie dieser Arbeitssieg zustande gekommen ist. Wir haben zuletzt ordentliche Spiele gezeigt, aber die Ergebnisse haben nicht gestimmt. Und heute war es eben ein enges Duell, in dem wir auch das Glück mal wieder auf unserer Seite gehabt haben." Sein Teamkollege Tony Jantschke blies ins selbe Horn: "Wir haben heute wieder das gezeigt, was uns die ganze Hinrunde und zu Beginn der Rückrunde lang stark gemacht hat: Wir haben als Team konzentriert verteidigt, uns in jeden Ball geworfen und hatten auch das Spielglück, das man braucht, um in so einem ausgeglichenen Spiel als Sieger vom Platz zu gehen."

Es war bis zum Ende ein Ritt auf der Rasierklinge.

Dieter Hecking

Und was hatte Trainer Dieter Hecking anzumerken? "Es war bis zum Ende ein Ritt auf der Rasierklinge. Man hat gemerkt, dass uns momentan etwas die Leichtigkeit fehlt. Es ging einfach darum, uns nach vier nicht gewonnenen Spielen zu stabilisieren. Der Sieg gibt uns hoffentlich nun wieder etwas mehr Sicherheit und Vertrauen. Am Freitagabend gegen Freiburg steht aber wieder alles auf dem Prüfstand."

mag

Bilder zur Partie 1. FSV Mainz 05 - Bor. Mönchengladbach