Mainz: Trainer Schwarz vor schweren Entscheidungen

Brosinski und Boetius drängen zurück

Jean-Paul Boetius (li.) und Daniel Brosinski.

Drängen zurück ins Team: Jean-Paul Boetius (li.) und Daniel Brosinski. imago

Denn Rechtsverteidiger Daniel Brosinski und Mittelfeldspieler Jean-Paul Boetius sind wieder Optionen für den Coach. Statt Brosinski, diese Saison bis zu seiner Grippe ausnahmslos gesetzt, war wegen der zusätzlichen Verletzung von Philipp Mwene in den vergangenen beiden Begegnungen gegen Schalke und in Berlin Giulio Donati aufgelaufen. Dabei hatte der Italiener zuvor in der laufenden Saison gerade einmal 31 Minuten in der Begegnung bei Fortuna Düsseldorf am 13. Spieltag gespielt.

Auch wenn Donati ordentlich spielte (kicker-Noten 3,5 und 4), wird gegen Gladbach aller Voraussicht nach wieder Brosinski, der Rekord-Vorlagengeber der Mainzer Bundesliga-Geschichte, in der Startelf stehen. Enger ist das Rennen auf der Zehn in der Mittelfeld-Raute der Nullfünfer, wo Boetius nach abgesessener Gelbsperre wieder einsatzbereit ist.

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18

Brosinski Daniel

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5

Boetius Jean-Paul

1. FSV Mainz 05

Niederlande

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Trainersteckbrief Schwarz

Schwarz Sandro

1. FSV Mainz 05

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"Boetius ist laufstark auf der Zehnerposition und in der Arbeit gegen den Ball. Das brauchst du, dass der Zehner immer wieder zur ballnahen Seite schiebt, im eigenen Ballbesitz enge Bewegungen hat, um sich gegen die Sechser durchzusetzen, und mit Laufwegen in den Strafraum für Tiefe sorgt", urteilt Trainer Schwarz über den Niederländer. Aber auch Ersatz Robin Quaison habe "es gut gemacht in der Arbeit gegen den Ball".

Durchaus möglich ist, dass der Schwede Quaison wieder eine Position nach vorne in den Sturm rückt und einer der beiden Stürmer aus dem Spiel bei der Hertha, Jean-Philippe Mateta und Karim Onisiwo, eine Pause erhält. Onisiwo, der gegen Schalke doppelt traf, könnte zudem auch einen der beiden Achter geben.

Patrick Kleinmann

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