Trainer des "Effzeh" spricht vor dem Heimspiel gegen Bielefeld

Köln - und das "Problem" des Gejagten

Markus Anfang

Nach der Karnevalszeit ist vor der Jagdsaison auf die Zweitliga-Tabellenspitze: Der 1. FC Köln um Trainer Markus Anfang ist gewappnet. imago

Die Karnevalszeit in der Domstadt ist vorüber, genauso auch die Feierlichkeiten nach den jüngsten drei Dreiern in Serie des 1. FC Köln. Das 3:1 gegen Sandhausen, das 1:0 im Erzgebirge bei Aue, das 2:1 beim FC Ingolstadt und der Umstand, mit 48 Punkten aus 24 Ligaspielen die Zweitliga-Tabelle wieder anzuführen, sollen lediglich Auftrieb auf den Rasen verleihen. Nicht aber die Mannschaft zufrieden stellen.

"Die drei Siege in Folge haben uns gut getan. Die englische Woche war nicht immer schön, aber erfolgreich. Und in dieser Phase der Saison kommt es auf Ergebnisse an", sagt FC-Coach Anfang zwar, nur um dann aber schnell aufs Eigentliche zu kommen. Denn was zählt, sind die kommenden Leistungen auf dem Platz. "Wir haben uns diese Woche auf das Sportliche konzentriert. In dieser entscheidenden Phase der Saison wird es wichtig sein, die Ruhe zu bewahren und sich auf unsere Stärken zu besinnen. Ich kann aber natürlich nicht in die Köpfe der Spieler gucken." Er verlange von seinen Schützlingen volle Konzentration, vollen Fokus und die gebotene Einstellung.

Trainersteckbrief Anfang

Anfang Markus

Spielersteckbrief Terodde

Terodde Simon

Spielersteckbrief Modeste

Modeste Anthony

Spielersteckbrief Cordoba

Cordoba Jhon

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Warum? Weil der nächste Gegner (Arminia) schwer zu bespielen sei, so Anfang: "Bielefeld hat im vorderen Bereich viel Wucht. Sie haben gute Qualität und sind sehr robust." Dazu komme auch noch, dass sich die vermeintlichen Außenseiter stets selbstbewusst gegen den Tabellenführer präsentieren würden: "Viele Mannschafen spielen sehr mutig gegen uns, weil sie das Gefühl haben, sie hätten nichts zu verlieren. Und wenn der Gegner hoch verteidigt und früh presst, muss man das manchmal hoch überspielen. Das ist nicht immer schön. Aber wir müssen das annehmen." Und dagegenhalten.

Die altbekannte Frage: 1, 2 oder 3?

Die Qual der Wahl hat Anfang dabei abermals im Angriff. Er muss sich entscheiden, ob entweder Rückkehrer und Publikumsliebling Anthony Modeste (vier Tore in vier Spielen), Simon Terodde (23 Treffer in 23 Partien) oder Jhon Cordoba von Beginn auflaufen dürfen. Das fällt dem 44-jährigen Coach auch dieses Mal schwer: "Wir überlegen, welche Sturmbesetzung gegen Bielefeld die passendste ist. Wir haben uns aber noch nicht entschieden."

mag