Regionalliga

FSV Frankfurt: Suche nach Kontinuität

Vor dem Sechs-Punkte-Spiel in Pirmasens

FSV Frankfurt: Suche nach Kontinuität

Alexander Conrad

Heikle Situation: Trainer Alexander Conrad steht mit dem FSV Frankfurt vor einem wichtigen Spiel. Imago

Vor gerade einmal sechs Jahren schnupperte der FSV Frankfurt noch am Bundesliga-Aufstieg. Am Ende reichte es in der Saison 2012/13 in der zweiten Bundesliga für Platz vier - die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. Nach drei Jahren Abstiegskampf stand 2016 jedoch der Gang in die dritte Liga fest. Die Mannschaft brach auseinander und stieg erneut ab. Zusätzlich beantragte der Verein Insolvenz. Wieder verließen 22 Spieler den Verein und die Schwarz-Blauen standen vor einem erneuten Neuanfang.

In der ersten Regionalliga-Saison schrammte der FSV nur zwei Punkte am Abstieg vorbei. Zwar verließen zur aktuellen Saison nur noch 13 Spieler den Verein, von Konstanz kann allerdings nach wie vor nicht die Rede sein. Gleich fünf Trainer wurden seit 2015 verschlissen. Der sechste, Alexander Conrad, ist nun bereits seit dem 1. Juli 2017 im Amt. Nicht ein Spieler steht schon länger unter Vertrag.

Was die Frankfurter nun benötigen, ist personelle Kontinuität. Damit die alljährliche Spielerrochade endet, braucht es bestenfalls sportlichen Erfolg. Doch auch der ist in Gefahr. Aktuell rangieren die Hessen auf Platz zwölf mit drei Punkten Vorsprung vor einem möglichen Abstiegsplatz.

Welche Mannschaft kann sich absetzen?

Das Auswärtsspiel bei Pirmasens am Samstag hat einen richtungsweisenden Charakter. Mit einem Erfolg würde der FSV am Gegner vorbeiziehen und sich von der gefährlichen Zone entfernen. Beide Teams konnten allerdings aus den vergangenen fünf Partien jeweils nur eine gewinnen.

Dazu kommt die Abschlussschwäche der Frankfurter in den vergangenen sieben Pflichtspielen. Nicht einmal konnten sie mehr als einen Treffer erzielen. Eine Aufgabe wird es dahingehend für die Bornheimer sein, den Wegfall von Ilias Soultani zu kompensieren. Mit sieben Saisontreffern ist er nach wie vor bester Torschütze des Teams. Der 22-Jährige verließ den FSV im Winter in Richtung Stuttgarter Kickers.

kon