Kellerduell in Magdeburg

SVS vor dem "Endspiel": Verlieren verboten

Denis Linsmayer

Niedergeschlagen: Denis Linsmayer. imago

Ein Sieg aus den letzten 14 Spielen, das ist die magere Bilanz des SV Sandhausen, der diese Saison insgesamt nur drei Spiele für sich entscheiden konnte. Trainer Uwe Koschinat machte nach der jüngsten Pleite vor heimischer Kulisse seinem Unmut Luft: "Das 0:3 ist in der Höhe leider absolut verdient und der Tiefpunkt.“

Denis Linsmayer, der mit seinem kapitalen Stockfehler nach einer Minute die Niederlage einläutete, versuchte das Spiel abzuhaken: "Wir müssen das jetzt schnellstmöglich aufarbeiten, aber wenn wir nicht alle an die Wende glauben würden, dann wären wir fehl am Platz. Gegen Magdeburg haben wir in einer Woche das nächste Endspiel.“

Spielersteckbrief Diekmeier

Diekmeier Dennis

Spielersteckbrief Linsmayer

Linsmayer Denis

Trainersteckbrief Koschinat

Koschinat Uwe

Das 0:3 ist in der Höhe leider absolut verdient und der Tiefpunkt.

Uwe Koschinat, Trainer des SV Sandhausen

Winterneuzugang Dennis Diekmeier zeigte sich enttäuscht, dass die Dinge, die sich das Team gegen Aue vorgenommen hatte, nicht umgesetzt wurden. Auch der routinierte Außenverteidiger hob die enorme Bedeutung der Partie beim 1. FC Magdeburg hervor und forderte seine Mannschaft auf, "alles dafür zu tun, um in Magdeburg drei Punkte zu holen".

Bei einer Niederlage beträgt der Rückstand acht Punkte

Sollten die Sandhäuser dieses Endspiel verlieren, beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer bereits acht Punkte und der Klassenerhalt, an den Sportchef Otmar Schork weiterhin zu 100 Prozent glaubt, rückt in weite Ferne. Gelingt dem SVS die Aufholjagd nicht, müsste er das erste Mal seit seiner Zweitligazugehörigkeit den Gang in die 3. Liga antreten.

kon