Bundesliga

Schommers' Hoffnung: "Ein Lauf, den niemand erwartet"

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Schommers' Hoffnung: "Ein Lauf, den niemand erwartet"

Boris Schommers

Aufgeben ist für ihn keine Option: Boris Schommers. imago

Aufgeben ist für Schommers keine Option, auch wenn es derzeit wenig Ansatzpunkte dafür gibt, dass der Club in den verbleibenden zehn Saisonspielen noch die Wende schafft. Nach dem 0:1 gegen Leipzig am Samstag war der 40-Jährige bemüht, die positiven Aspekte hervorzuheben. "Die Mannschaft hat meine Vorgaben erfüllt. Wir haben die Partie gegen eine der besten Mannschaften Deutschlands bis zum Schluss offengehalten", sagte er.

Im Vergleich zum naiven Auftritt beim 0:6 gegen Leipzig in der Hinrunde war die kompakte Defensivleistung tatsächlich ein Fortschritt. Schon beim 0:0 gegen Dortmund vor zwei Wochen hatte der Tabellenletzte bewiesen, dass er auch ein Spitzenteam vor Probleme stellen kann. Um aber nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen zu können, fehlt es in der Offensive an spielerischer Klasse, Durchschlagskraft und Kaltschnäuzigkeit. Eine Chance wie den von Hanno Behrens vergebenen Elfmeter gegen RB darf sich der Club nicht entgehen lassen, wenn er im Abstiegskampf doch noch mal zurückkommen will.

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"Es zählt, dass die Mannschaft weiter an sich glaubt", sagte Schommers am Samstag und versprach: "Wir arbeiten akribisch daran, einen Lauf zu starten, den niemand mehr von uns erwartet." Wer gegen Dortmund und Leipzig so gut mithalte, könne auch gegen alle anderen Mannschaften punkten, so seine Hoffnung. Die kommenden beiden Auswärtsspiele in Hoffenheim und Frankfurt haben es allerdings in sich. Sollte es dem FCN in diesen Partien gelingen, einen Lauf zu starten, dann wäre das in der Tat: völlig unerwartet.

David Bernreuther

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