Unterhaching im neuen Jahr noch ohne Sieg

Schromm vor Aalen: "Wollen 2019 endlich ankommen"

Claus Schromm

Erwartet gegen Aalen ein enges Spiel: Unterhachings Trainer Claus Schromm. imago

Das Duell mit dem VfR sollte eigentlich schon am 28. Januar stattfinden, doch starke Schneefälle machten den Platz in der Ostalb-Arena in kürzester Zeit unbespielbar. Die Partie wird nun vier Wochen später nachgeholt - vier Wochen, in denen bei beiden Vereinen einiges passiert ist.

Der VfR Aalen entließ nach anhaltender Erfolgslosigkeit und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz Trainer Argirios Giannikis, Nachfolger ist Rico Schmitt. Seitdem holten die Schwaben einen Punkt aus zwei Spielen.

Schwacher Start

Auch bei der Spielvereinigung lief es bisher nicht gut. Nach der Aalen-Absage musste auch die Partie gegen Zwickau aus selbigem Grund verschoben werden, in der Folge verlor man alle drei Spiele. Während Haching gegen Rostock (0:2) und Wiesbaden (1:2) nicht an seine Leistungsgrenze kam, stimmte Trainer Claus Schromm die Braunschweig-Niederlage "zumindest von der Leistung her zufrieden". Gegen das Schlusslicht soll aber nun auch der erste Dreier her, was der 49-Jährige deutlich macht: "Wir wollen jetzt endlich auch mit den Ergebnissen in 2019 ankommen."

Das Spiel hat sich bei 35 Grad nur im Mittelfeld abgespielt.

Markus Schwabl

Fehlen wird den Oberbayern im Nachholspiel Offensivkraft Finn Porath (Gelbsperre). Hinter Marc Endres (Infekt), Luca Marseiler (Hüftprobleme) und Christoph Greger (Kniebeschwerden) stehen noch Fragezeichen.

An das torlose Hinspiel hat der ehemalige Aalener Markus Schwabl besondere Erinnerungen: "Das Spiel hat sich bei 35 Grad nur im Mittelfeld abgespielt. Aalen war eine der besten Mannschaften, die zu uns in den Sportpark gekommen ist. Nach dem Spiel wundert es einen, dass Aalen so weit unten in der Tabelle steht."

kon