Europa League

Aus für Leverkusen - Chelsea und Inter souverän

Europa League, Zwischenrunde

Aus für Leverkusen - Chelsea und Inter souverän

Brandt

Einsatz ist Trumpf: Leverkusen und Brandt versuchten sich vergeblich, die Hürde Krasnodar und Olsson zu nehmen. imago

Nach der Nullnummer im Hinspiel konnte sich Leverkusen im ersten Durchgang bei Hradecky bedanken, der gegen Claesson (25., 45.) zweimal den Rückstand verhinderte. Aus einem klaren Plus an Ballbesitz resultierte für Bayer lediglich eine Großchance durch Alario (36.). Der Argentinier scheiterte im zweiten Durchgang an der Latte (72.), ehe Suleymanov per direktem Freistoß die Gäste jubeln ließ (84.). War's das für die Bosz-Elf? Noch nicht, Aranguiz sorgte für den Ausgleich (87.), aber Leverkusens Schlussoffensive verpuffte genau wie die Achtelfinalträume zerplatzten.

Inter siegt ohne Mühe

1:0 hatte Inter bei Rapid gewonnen. Vecino (11.) und Ranocchia (18.) zerstörten in Mailand schnell die Wiener Resthoffnung auf einen Coup. Perisics cleverer Heber (80.) erfreute die Herzen der Tifosi, Politano setzte mit dem 4:0 den Schlusspunkt (87.).

Betis muss die Segel streichen

Wie im Hinspiel (3:3) führte Rennes gegen Gastgeber Sevilla mit 2:0 (Bensebaini, 22., Hunou, 30.), ehe Lo Celso für Betis verkürzte (41.). Es blieb spannend bis zum Schluss, dann sorgte Niang mit seinem 3:1 tief in der Nachspielzeit für die Entscheidung (90.+4).

Chelsea und Benfica abgeklärt

Jeweils mit einem 2:1-Auswärtssieg hatten Chelsea (in Malmö) und Benfica (bei Galatasaray) den Grundstein für den Achtelfinaleinzug gelegt. Malmö versuchte vergeblich, die Blues mit einer Anfangsoffensive zu überraschen. Für nach und nach kontrollierende Londoner erzielte Giroud die Führung (55.). Nach Bengtssons Ampelkarte (73.) und Barkleys 2:0 (74.) war alles klar, Hudson-Odio legte für die Sarri-Schützlinge noch einmal nach (84.).

Benfica war nach dem 2:1 bei Galatasaray auch im heimischen "Estadio da Luz" lange Zeit Herr der Lage, ehe die Türken nach einer Stunde etwas Feuer entfachten. Zu wenig, um Lissabon ins Wanken zu bringen, das nach dem 0:0 die Runde der letzten 16 erreicht hat.

Unglücklicher Vukovic - Skoda macht alles klar

Vermeintlich die besseren Karten hatte Genk nach einem 0:0 in Hinspiel bei Slavia Prag und der Führung durch Trossard (10.). Doch Coufal (23.) und Traore (53.) drehten nach zwei unglücklichen Aktionen von KRC-Schlussmann Vukovic den Spieß um. Slavias Motor lief nun rund - im wahrsten Sinne des Wortes: Skoda demoralisierte die Belgier mit einem Doppelschlag (64., 68.).

Fran Sol lässt in Kiew die Sonne scheinen

Ein 2:2 hatte Kiew bei Olympiakos geholt, ein 0:0 hätte zum Weiterkommen gereicht. Fran Sols Treffer (32.) machte die Angelegenheit noch etwas komfortabler für Dynamo, das Piräus schließlich auf Distanz hielt.

jch