Europa League, Zwischenrunde, Rückspiele

Haller ebnet Frankfurt den Weg - Arsenal korrigiert die Blamage

Sebastien Haller

Abgezogen: Frankfurts Doppeltorschütze Sebastien Haller. imago

Achtelfinale! Haller beendet das Zittern

Eintracht Frankfurt ist in der Europa League weiter eine Macht und hat auch beim achten Auftritt im laufenden Wettbewerb nicht verloren. Dem turbulenten 2:2 im Hinspiel in Charkiw ließen die Hessen im Rückspiel in Frankfurt gegen Schachtar Donezk ein 3:1 folgen und ziehen damit ins Achtelfinale ein. Nachdem es im Vorfeld der Partie zu einem Polizeieinsatz kam und die geplante Choreo der Fans abgesagt wurde, fand Frankfurt mit etwas Verspätung ins Spiel. Dann aber auch gleich richtig: Erst traf Jovic (23.), nur kurz später erhöhte Haller nach einem Handspiel von Matviienko vom Punkt (27.). In der Folge hatte die Elf von Adi Hütter alles im Griff, ehe Junior Moraes (63.) aus dem Nichts die Partie wieder spannend machte. Die Eintracht hatte zweimal Alu-Glück, ehe Haller (80.) und Rebic (88.) das Zittern beendeten.

Dank Daka: Salzburg korrigiert das Hinspiel

Im Hinspiel in Brügge musste sich RB Salzburg nach 32. Pflichtspielen ohne Niederlage erstmals in dieser Saison geschlagen geben, im Rückspiel haben die Österreicher aber das Ergebnis gegen die Belgier korrigiert. Schon in Durchgang eins legte Salzburg durch Schlager (17.) und zweimal Daka (29., 43.) den Grundstein, nachdem Dabbur in der 11. Minute noch einen Elfmeter vergeben hatte. Dabbur setzte aber in der Nachspielzeit den 4:0-Schlusspunkt.

Arsenal: Mit Özil eine Runde weiter

Es war die Überraschung am vergangenen Donnerstag, als Arsenal bei BATE Baryssau mit 0:1 den Kürzeren zog. Doch die Gunners wurden ihrem Favoritenstatus gegen die Weißrussen im Rückspiel dann doch gerecht - 3:0. Ohne Lacazette (Rotsperre) dafür aber wieder mal mit Özil, der im Hinspiel nicht berücksichtigt worden war, legte die Emery-Elf früh los: Volkov drückte eine Aubameyang-Flanke ins eigene Netz (4.). Mustafi erhöhte nach einer Ecke per Kopf (39.) und der Ex-Dortmunder Sokratis war ebenfalls nach einer Ecke per Kopf zur Stelle (60.).

Verdi beseitigt in Neapel die letzten Zweifel

Das von Carlo Ancelottis betreute SSC Neapel, das sich mit neun Punkten unglücklich aus der Champions League verabschiedet hatte, ließ Zürich in beiden Spielen keine Chance. Im Hinspiel hatten die Italiener auswärts schon 3:1 gewonnen, im Rückspiel beseitigten sie kurz vor der Pause durch Verdi die letzten Zweifel. Ounas stellte in der 75. Minute noch auf 2:0.

Valencia weist Celtic in die Schranken - Toljan fliegt

Celtic, das auf nationaler Ebene acht Spiele ohne Gegentor in diesem Kalenderjahr gewonnen hatte, musste sich international dem FC Valencia beugen. Die Spanier hatten in Glasgow mit einem 2:0 schon die Weichen gestellt und ließen im Rückspiel nichts aufkommen - 1:0. Der von Dortmund ausgeliehen Toljan sah Gelb-Rot (37.), Gameiro machte in Überzahl (70.) alles klar.

Azmoun wirft Fenerbahce raus

Mit einem 1:0 im Rücken war Fenerbahce Istanbul nach St. Petersburg gereist, doch schnell standen die Türken unter Zugzwang: Ozdoev (4.) und Azmoun (37.) stellten auf 2:0. Doch Mehmet Topal antwortete noch vor der Pause mit dem 1:2. Dieser Treffer sollte Fenerbahce aber nicht reichen, weil erneut Azmoun zur Stelle war (76.).

Villarreal: In Überzahl zum nötigen Remis

Verdientermaßen hat der FC Villarreal gegen Sporting Lissabon die Runde der letzten 16 erreicht. Nach dem 1:0 im Hinspiel musste die Spanier trotz Feldüberlegenheit nach dem 0:1 durch Bruno Fernandes zittern. Doch erst sah Jefferson Gelb-Rot, dann erlöste Fornals in Überzahl das "Gelbe U-Boot" (80.).

Zagreb ist weiter

Dinamo Zagreb war gegen Viktoria Pilsen nach dem 1:2 im Hinspiel durch Orsics Führungstor nach schöner Hackenvorlage von Petkovic früh auf Achtelfinalkurs (15.). Dilaver sorgte für die überlegenen Kroaten für den 2:0-Pausenstand (33.). Die Tschechen strahlten nur selten Gefahr aus, ein Fehlpass in der gegnerischen Hälfte ermöglichte einen Konter und die Entscheidung durch Petkovic (73.).

nik