Ingolstadt: Cohen fehlt auch in Hamburg

Keller: "Dann gibt es auf die Ohren"

Jens Keller

"Es gibt keinen Grund nachzulassen": FCI-Coach Jens Keller. imago

Der Zwischenspurt hat Ingolstadt nicht nur auf den Relegationsrang klettern lassen, sondern auch der direkte Klassenverbleib ist wieder mehr als greifbar. "Wenn man erfolgreich ist, steigt das Selbstbewusstsein und der Spaßfaktor wird deutlich höher bei dem, was man macht", sagte Keller, der weiß, dass sein Team den aktuellen Erfolg nach der desaströsen Hinrunde natürlich genießt.

Doch der Coach hebt auch mahnend den Zeigefinger. "Wir haben nichts erreicht, deswegen gibt es keinen Grund nachzulassen", warnt Keller und lobt zugleich seine Spieler. "Ich muss als Trainer die Spannung nicht hochhalten. Die Spieler sind selbst so schlau, dass sie sehen, wie es aussieht bei uns." Und falls doch einer der Jungs ausscheren sollte, "dann gibt es auf die Ohren".

Beim nächsten Gegner gerät Keller regelrecht ins Schwärmen. "Toller Klub, tolle Fans, tolle Stimmung und ein schönes ausverkauftes Stadion." Die Bilanz der Hamburger ist im Übrigen in diesem Jahr genau konträr zu der des FCI. Drei Niederlagen in vier Spielen haben die Aufstiegshoffnungen erstmal arg gedämpft.

Ein Vorteil für Ingolstadt? Das erhöhe auf der einen Seite Druck und Verunsicherung, sagte Keller zwar, ergänzte aber: "Ein angeschlagener Boxer ist gefährlich - man kann für alles ein Für und Wider finden."

Cohen kehrt erst am Sonntag zurück

Personell wird der zuletzt kranke Mergim Mavraj wieder zurückkehren. Er sei zwar noch geschwächt, aber bereits am Mittwoch wieder ins Training eingestiegen. Dagegen wird Kapitän Almog Cohen in Hamburg noch fehlen. Nach einem Trauerfall in der Familie wird Cohen erst am Sonntag zurückerwartet.

tru