Greuther Fürth: Trainer wünscht sich vorne mehr Mut

Leitl beendet Talfahrt und drei Serien

Einstand nach Maß: Greuther Fürths Trainer Stefan Leitl.

Einstand nach Maß: Greuther Fürths Trainer Stefan Leitl. imago

Der Niedergang ist gestoppt. Zum ersten Mal im Kalenderjahr 2019 hielt die SpVgg hinten die Null, sie beendete außerdem mit dem Treffer von Daniel Keita-Ruel 626 torlose Minuten und fuhr den ersten Dreier seit dem 23. November 2018 (3:2 gegen den 1. FC Magdeburg) ein. Die Erleichterung war riesig im Lager der Fürther nach dem Sieg gegen Duisburg.

Der Einstand für Neu-Trainer Stefan Leitl hätte also rein ergebnistechnisch erfolgreicher nicht laufen können. Dabei leitete der Ex-Profi (Nürnberg, Unterhaching, Darmstadt, Ingolstadt) erst am Mittwoch seine erste von nur vier Trainingseinheiten mit dem neuen Team. Allzu viel Neues konnte und wollte der 41-Jährige seinen Schützlingen nicht zumuten. "Es ging zunächst nur darum, Sicherheit und Stabilität zu geben", so Leitl. "Dies allerdings mit dem Ansatz, offensiver und aktiver zu agieren. Und das hat die Mannschaft hervorragend umgesetzt - wir haben höher verteidigt und sind doch stabil gestanden. Dass wir aus dem Spiel heraus keine Chance zuließen, ist sehr erfreulich gewesen." Immerhin hatte die SpVgg zuvor beim 0:6 in Paderborn ihre höchste Niederlage in der langen Zweitliga-Geschichte hinnehmen müssen.

Leitl: "Vorne etwas mehr Mut im Eins-gegen-Eins"

Jetzt geht es für Leitl und sein Team am Sonntag zu den aufstiegsambitionierten Kielern nach Holstein (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Leitls Devise? "Wieder so gut zu verteidigen und ganz vorne mit noch etwas mehr Mut ins Eins-gegen-Eins gehen."

mas/mf