Bremer Druckbewältigung

"Das war nichts": Gregoritsch spart nicht mit Kritik

Michael Gregoritsch

Völlig bedient: Augsburgs Michael Gregoritsch. imago

"Die ersten drei Tore waren kapitale Eigenfehler", sagte der Österreicher nach Abpfiff am "Sky"-Mikro und stellte zudem mit Blick auf den immensen Ballbesitz seiner Elf - der FCA hatte phasenweise bis zu 70 Prozent - konsterniert fest: "Das ist Wahnsinn." Der 24-Jährige fand kaum ein gutes Wort an der eigenen Leistung, die in seinen Augen schlicht "scheiße, Entschuldigung, schlecht" war.

"Gefühlt haben wir nur Ballverluste gehabt", führte Gregoritsch aus und stellte klipp und klar fest: "Das war heute nichts." Damit meinte er sowohl seine Mitspieler als auch sich selbst. "Ich hätte die Qualität zum Unterschiedsspieler, da war ich heute ganz weit weg davon."

Spielersteckbrief Gregoritsch

Gregoritsch Michael

Spielersteckbrief Möhwald

Möhwald Kevin

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Anerkennende Worte hatte Gregoritsch für die Leistung der Werderaner, die "das richtig gut gemacht" haben. Das sah auch Bremens Kevin Möhwald, Torschütze zum 4:0-Endstand, so und machte kein Geheimnis daraus, dass Werder "über Konter kommen" wollte.

Der 25-Jährige hob zudem hervor, dass nach dem Pokal-Erfolg beim BVB (4:2 i.E.) durchaus "leichter Druck" zu spüren war. Der Erfolg sollte gegen Augsburg im Jubiläumsspiel - Werder feierte vergangenen Montag sein 120-jähriges Bestehen - vergoldet werden. "Das haben wir geschafft", stellte Möhwald zufrieden fest.

drm

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