Bundesliga

"Vorlage genutzt": Bayern nah dran am BVB - München kommt Borussia Dortmund mit dem 3:1 gegen den FC Schalke 04 näher

München kommt Borussia Dortmund näher

"Vorlage genutzt": Bayern nah dran am BVB

Niko Kovac

Daumen hoch für die Leistung des Teams beim 3:1 gegen Schalke: Bayern-Coach Niko Kovac. imago

Mit dem vierten Bundesliga-Heimsieg in Folge, dem hochverdienten 3:1 gegen den FC Schalke 04 , unterstreicht der FC Bayern München seine Ambition in Richtung siebter Meisterschaft in Serie - und nutzt zugleich den Patzer von Spitzenreiter Borussia Dortmund ( 3:3 nach 3:0 gegen Hoffenheim ).

Trainer Niko Kovac, bei "Sky" angesprochen auf die größte Erkenntnis des Abends, weiß deswegen: "Wir sind jetzt auf fünf Punkte dran." Ohne Frage ist der deutsche Serienmeister deswegen der Gewinner des 21. Spieltags.

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Goretzka

Goretzka Leon

Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Dortmund Borussia Dortmund
50
2
Bayern Bayern München
45
3
Gladbach Bor. Mönchengladbach
42

Die Leistung gegen Königsblau fiel dabei über die gesamten 90 Minuten und trotz ein paar Unkonzentriertheiten sehr gut aus, insgesamt war Bayern klar überlegen und hätte gut und gern noch das ein oder andere Tor markieren können. Das sagt auch Leon Goretzka, bislang in diesem Jahr mit vier Toren erfolgreich und gegen seinen Ex-Klub ebenfalls präsent: "Wir sind gut reingekommen und haben die Fehler der Schalker genutzt. Am Ende kann man deswegen von einem verdienten Sieg für uns sprechen, auch wenn wir wieder ein paar zu viele Torchancen für den Gegner zugelassen haben."

Der deutsche Nationalspieler erklärt zudem, dass er und seine Kollegen bereits vor dem Heimspiel vom 3:3 der Dortmunder erfahren haben: "Ich glaube schon, dass die meisten das Ergebnis mitbekommen haben. Ich habe es beim Reingehen auf den Platz mitbekommen. Nach dem 3:0 haben nicht mehr allzu viele daran geglaubt, dass Dortmund das noch aus der Hand gibt. Doch es ist passiert. Für uns war das natürlich eine starke Vorlage, die wir genutzt haben."

Gnabry: "Geträumt habe ich von solchen Zahlen nicht"

Serge Gnabry

Erfolgreich unterwegs - und nach Toren mit James-Harden-Jubel unterwegs: Serge Gnabry. imago

Neben Matchwinner Robert Lewandowski, er mit zwei Assists und einem Tor maßgeblich am wichtigen Dreier beteiligt war, zeigte sich einmal mehr auch Neuzugang Serge Gnabry treffsicher wie allgemein offensivfreudig. Mit fünf Toren und fünf Assists in 18 Ligaspielen präsentiert sich der frühere Londoner (Arsenal), Hoffenheimer und Bremer als der erhoffte Offensivzuwachs - und sagt über sich selbst nach dem Doppelpack im DFB-Pokal gegen Hertha BSC (3:2 n.V.): "Für mich persönlich war es eine super Woche, genauso für den FC Bayern insgesamt. Das gibt uns allen natürlich neues Selbstvertrauen für die kommenden Wochen. Wir wissen zwar, dass Dortmund schwer einzuholen ist. Doch wir wollen da sein, wollen keine Spiele mehr verlieren und so unsere Chance nutzen."

Spielbericht

Dass Gnabry selbst schon ein erfolgreicher Faktor im Spiel der Münchner ist, hat er sich selbst nicht erträumt, sondern eben hart daran gearbeitet: "Geträumt habe ich von solchen Zahlen nicht, denn ich habe auch schon im letzten Jahr und in den letzten Jahren meine Tore gemacht. Ich will einfach daran anknüpfen - und das gelingt mir ganz gut." Für die nächsten Wochen prophezeit er zudem: "Wir müssen jetzt natürlich auch noch das Spiel in Augsburg (Freitag, 20.30 Uhr) gewinnen, danach werden wir mit sicherlich viel Selbstvertrauen ins schwere Duell mit Liverpool in der Champions League gehen."

mag

Bilder zur Partie Bayern München - FC Schalke 04