3. Liga

"Ein Ruck": Rüdiger Rehm ist vor Eintracht Braunschweig gewarnt

Wehen Wiesbaden ohne Mintzel und Schäffler

"Ein Ruck": Rehm ist vor Braunschweig gewarnt

Rüdiger Rehm

Will mit dem SV Wehen Wiesbaden weiter nach oben klettern: Trainer Rüdiger Rehm. imago

Ein klarer 2:0-Sieg gegen Hansa Rostock katapultierte den SVWW auf den ersten Platz der Rückrundentabelle. Dort rangiert der ehemalige Zweitligist mit neun Zählern nach Siegen gegen Aalen (2:1, noch im vergangenen Jahr), Cottbus (3:2) und Rostock auf dem ersten Platz mit 7:3 Toren. Nur zwei Plätze dahinter: Eintracht Braunschweig, das sich mit zuletzt zwei Siegen vom letzten Tabellenplatz löste und den Rückstand auf das rettende Ufer von acht auf fünf Zähler verkürzte. "Da ist ein Ruck durch den Verein gegangen", warnt Rehm vor dem Duell beider Mannschaften am kommenden Sonntag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de).

Ergebnis und Leistung gegen Rostock geben Mut

Wehen Wiesbadens Trainer rechnet mit bis zu 20.000 Zuschauern an der Hamburger Straße und damit einer stattlichen Kulisse. Verstecken will sich der SVWW aber keinesfalls - immerhin gelang zum ersten Mal ein Heimsieg auf einen Auswärtsdreier. Zudem stimmt nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Leistung gegen Hansa zuversichtlich. "Wir haben Rostock kaum zur Entfaltung kommen lassen", betonte Moritz Kuhn, der per Freistoß das 1:0 erzielte hatte. Den Schwung, so der Rechtsverteidiger, "müssen wir nun nach Braunschweig mitnehmen".

Dort allerdings fehlt dem SVWW vermutlich Kuhns Gegenpart Alf Mintzel. Der Routinier fällt mit einem grippalen Infekt aus und muss ebenso pausieren wie Torjäger Manuel Schäffler, den bereits gegen Rostock eine Blessur am Sprunggelenk ausgebremst hatte.

pau