Bundesliga

Über 9,4 Millionen Tickets: Bundesliga und 2. Bundesliga verzeichnen Zuschauer-Rekord in der Hinrunde 2018/19

Zuspruch bei deutschen Profiklubs ungebrochen

Über 9,4 Millionen Tickets: Zuschauer-Rekord in der Hinrunde

Zuschauer beim 1. FC Köln

Zuspruch ungebrochen: Beim 1. FC Köln kamen nach dem Abstieg sogar noch mehr Zuschauer. imago

Der Zuschauerzuspruch in den beiden deutschen Profiligen bleibt unverändert hoch. Im Vergleich zur Hinrunde der vergangenen Saison 2017/18, als 9.198.684 Tickets abgesetzt wurden, ergibt sich eine Steigerung um etwa 220.000 Tickets (2,4 Prozent). Als Basis der Statistik diente, wie seit Beginn der Erhebung und wie auch in anderen Ligen üblich, die Anzahl der abgesetzten Tickets inklusive Ehren- und Freikarten, hieß es in einer DFL-Meldung vom Donnerstag.

Bundesliga europaweit weiter top

Wie jedes Jahr hat die Entwicklung der Zahlen natürlich auch mit der Zusammensetzung der beiden Ligen zu tun. Mit dem Hamburger SV (Saison 2017/18: 50.768) und dem 1. FC Köln (48.027) waren zwei Klubs mit hohem Zuschauerschnitt abgestiegen, die beiden Aufsteiger 1. FC Nürnberg und Fortuna Düsseldorf konnten diese Zahlen in der Hinrunde nicht ganz erreichen. So lässt sich erklären, dass sich der Schnitt in der Bundesliga im Vergleich zur Vorsaison moderat um 2,8 Prozent auf 42.217 abgesetzte Eintrittskarten pro Begegnung verringert hat. Unter den europäischen Top-Ligen ist das aber weiterhin der unangefochtene Topwert.

15,9 Prozent Steigerung in der 2. Liga

Wenig überraschend stieg die Nachfrage in der 2. Bundesliga im Vergleich zu vergangenen Saison dank der Zuschauermagneten HSV und Köln deutlich um 15,9 Prozent auf 19.339 Tickets pro Spiel. Auch der starke Schnitt des Aufsteigers 1. FC Magdeburg ( 21.220 in der Hinrunde, Platz 6 ) sorgte dafür, dass sich der Verlust der beiden zuschauerkräftigen Absteiger Eintracht Braunschweig und 1. FC Kaiserslautern nicht allzu sehr bemerkbar machte. Der zweite Neuling SC Paderborn (10.612) kann da nicht ganz mithalten.

ski

Das Zuschauer-Ranking der Bundesliga 2017/18