Union-Coach fehlte nach dem Ausgleich die nötige Cleverness

Fischer: "Uns ist es ein bisschen so gegangen wie dem 1. FC Köln"

Ihm fehlte zum Schluss die nötige Cleverness seiner Spieler: Union-Coach Urs Fischer.

Ihm fehlte zum Schluss die nötige Cleverness seiner Spieler: Union-Coach Urs Fischer. imago

Im mit 29.546 Zuschauern ausverkauften Millerntor-Stadion bewies Union große Moral. Bis in die Schlussphase des Montagabendspiels lagen die Eisernen mit 0:2 zurück , ehe Grischa Prömel und Joker Suleiman Abdullahi binnen zwei Minuten den Ausgleich herstellten (84., 86.). Doch das letzte Wort war noch nicht gesprochen: Ausgerechnet Abdullahi stellte sich im Strafraum gegen den ebenfalls eingewechselten Christopher Buchtmann ungeschickt an und verschuldete einen Elfmeter. Diesen verwandelte Stürmer Alex Meier zum umjubelten 3:2-Endstand.

"Heute ist es uns vielleicht ein bisschen so gegangen wie dem 1. FC Köln im letzten Spiel ( Union gewann 2:0 , d.Red.) bei uns", fühlte sich Union-Coach Fischer zurückerinnert: "In meinen Augen hatten wir vor allem in der ersten Halbzeit einen sehr guten Auftritt und hätten genügend Chancen gehabt, in Führung zu gehen." Vor der Pause habe sein Team "das Spiel dominiert, die zweite Halbzeit war für mich ausgeglichen".

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"Jetzt sitzt man da und ist enttäuscht"

Trotz des Rückschlags lobte Fischer: "Meine Mannschaft hat heute eine tolle Moral bewiesen." Nach dem 2:2 fehlte ihm aber die nötige Cleverness. Sein Fazit: "Da hätten wir uns mit dem Punkt zufriedengeben müssen. Wir hatten aber den Willen, noch das 3:2 zu machen und den Platz als Sieger zu verlassen. Jetzt sitzt man da und ist enttäuscht, aber wir können auch das eine oder andere Positive mit nach Hause nehmen." Nur Zählbares hat Union am Millerntor vergessen. Chance zur Wiedergutmachung gibt es bereits am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de), wenn der SV Sandhausen an der Alten Försterei anklopft.

msc