Weshalb der Werder-Trainer keine Rotation beim BVB erwartet - und selbst keine plant

Kohfeldt: "Wir haben es zu gut gemacht!"

Wiedersehen: Ur-Borusse Nuri Sahin (re.) trifft mit Werder auf Dortmund und Axel Witsel.

Wiedersehen: Ur-Borusse Nuri Sahin (re.) trifft mit Werder auf Dortmund und Axel Witsel. imago

"Ich war sehr sauer und bin immer noch enttäuscht", verriet Kohfeldt auf der Pressekonferenz am Montag, "aber die Spieler selbst sind auch schockiert genug über das, was sie da abgeliefert haben. Ich gehe davon aus, dass das ein Einzelfall war." Und deshalb sollen die Umbaumaßnahmen überschaubar bleiben.

Philipp Bargfrede, in der Liga zuletzt gelbgesperrt, könnte wieder ins defensive Mittelfeld rücken, Nuri Sahin an alter Wirkungsstätte dort aber auch verbleiben. Für den Ur-Borussen steht am Dienstag die zweite Rückkehr an und sein Coach stellt ihm einen Startplatz durchaus in Aussicht. Er weiß: "Es ist ein besonderes Spiel für Nuri, aber ich denke, es ist nicht mehr so speziell wie beim ersten Mal."

Osako ist fit zurückgekehrt

Sahin oder Bargfrede also ist eine konkrete Frage für die Besetzung der Startelf. Zumindest bei der Kadernominierung gehört auch Yuya Osako nach der Rückkehr vom Asiencup wieder zu den Kandidaten. "Er ist in einer guten Verfassung zurückgekehrt", sagt Kohfeldt, "unter körperlichen Gesichtspunkten besteht die Möglichkeit, ihn mitzunehmen." Ein Kaltstart als Stammkraft hingegen ist ausgeschlossen: "Er hat schließlich seit Wochen nicht mit uns trainiert." Und eine Total-Rotation plant Kohfeldt trotz des Dämpfers von Nürnberg ohnehin nicht.

Sebastian Wolff