Das neue starke Mittelfeld-Duo der Eintracht

Rode und Fernandes: Harmonie dank Schwegler

Sebastian Rode und Gelson Fernandes

Selbst bei der Schiri-Kritik ein gutes Team: Sebastian Rode und Gelson Fernandes. imago

Fernandes und Rode, so viel war schon vor dem Spiel klar, machen im Duell Mann gegen Mann keine Gefangenen. Beide Profis leben von ihrer Laufstärke und kompromisslosen Zweikampfführung, Rode hat sich zudem noch zu einem sehr passablen Fußballer entwickelt. Gegen seine Ex-Kollegen war die Leihgabe aus Dortmund natürlich besonders motiviert. "Ich habe mich schon die ganze Woche sehr gefreut, gegen die alten Kollegen zu spielen und zeigen zu können, dass ich auch ein guter Fußballer bin", sagt Rode und resümiert: "Ich bin zufrieden. Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt. In Hinblick auf die nächsten Spiele ist es enorm wichtig, dass wir eine solche Leistung abliefern konnten."

Auf der Doppelsechs übernahm der 28-Jährige den offensiveren Part und schaltete sich häufiger als Fernandes ins Angriffsspiel ein. Was seine gute Leistung etwas schmälerte: Das eine oder andere Zuspiel in die Spitze könnte noch präziser kommen. Seine Zweikampfquote von 62,5 Prozent kann sich allerdings wie die von Fernandes (63,6 Prozent) sehen lassen.

Schwegler als Bindeglied

"Seppl hat das gut gemacht, er kommt in den Rhythmus", lobt Fernandes seinen Nebenmann. Auch untereinander verstehen sich die beiden Mittelfeldspieler auf dem Platz immer besser. Grinsend erklärt der 32-Jährige: "Seppl hat immer mit Pirmin gespielt, und ich habe auch immer mit Pirmin gespielt. Wenn es mit Pirmin funktioniert, kann es auch mit mir funktionieren." Pirmin, das ist Pirmin Schwegler, der früher in der Schweizer Nationalmannschaft mit Fernandes und bei der Eintracht mit Rode die Fäden im Mittelfeld gezogen hat.

Julian Franzke

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund