Darmstadt: Fragezeichen hinter Kempe und Medojevic

Neuer Lilien-Anführer: Holland folgt auf Sulu

Fabian Holland

Fabian Holland folgt bei Darmstadt 98 auf Aytac Sulu und ist neuer Kapitän der Lilien. imago

Wie Trainer Dirk Schuster am Montagnachmittag sagte, steht für das erste Punktspiel des Jahres ein dickes Fragezeichen sowohl hinter Tobias Kempe als auch Slobodan Medojevic. Kempe war vergangenen Dienstag im Testspiel in Paderborn auf den Kopf gefallen und hatte sich eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. "Die Ärzte haben noch kein grünes Licht gegeben", so Schuster über Kempe, der bisher noch nicht wieder am Mannschaftstraining teilnahm. Auch ein Einsatz von Medojevic, dem ein Zusammenprall zu schaffen macht, sei fraglich.

Damit dürfte zentral in der offensiven Dreierreihe Marvin Mehlem für Kempe beginnen und auf der Doppel-Sechs Yannick Stark für Medojevic. Stark würde dann an der Seite von Zugang Victor Palsson auflaufen, den Schuster am Montag lobte: "Er hat bisher einen hervorragenden Eindruck hinterlassen."

Spielersteckbrief Kempe

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Medojevic Slobodan

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3
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Ob in Sören Bertram der zweite bisherige Winterneuling in der Startelf steht - er ist vor allem als Alternative auf den von Marcel Heller und Joevin Jones recht gut besetzten Außenbahnen gedacht, könnte aber auch zentrale offensive Aufgaben übernehmen -, bleibt abzuwarten. Schuster deutete an, dass in Kürze ein weiterer Zugang für die Defensive (Rechts- oder Innenverteidiger) präsentiert werden dürfte.

Holland übernimmt die Spielführerbinde - Alle 11.800 Plätze ausverkauft

Fest steht inzwischen, wer der Nachfolger des gewechselten Aytac Sulu in der Rolle des Kapitäns wird: Fabian Holland trägt am morgigen Dienstag die Armbinde. Er war bisher stellvertretender Kapitän. Dies ist nun Marcel Franke.

Spielen werden beide Mannschaften morgen vor ungewohnt wenigen Zuschauern im Merck-Stadion am Böllenfalltor: Durch den Abriss der Gegengerade, die bis Jahresende vollständig neu errichtet wird, fallen am Dienstag 5200 Stehplätze für Heimfans sowie 400 Plätze im Gästebereich weg. Die übrigen 11.800 Plätze fürs St.-Pauli-Spiel sind restlos ausverkauft.

Jens Dörr