Kaiserslautern: Auftakt gegen Großaspach

Hildmann bestätigt: Grill die neue Nummer eins

Lennart Grill

Steht vor seinem Liga-Debüt beim 1. FC Kaiserslautern: Torhüter Lennart Grill. imago

Vor Beginn der Winterpause hatte Hildmann die Torwartfrage bewusst offengelassen und einen Konkurrenzkampf ausgerufen. Aus diesem geht Grill als Sieger hervor. Der 19-Jährige kam bereits im Landespokal zum Zuge, nun steht er einen Tag nach seinem 20. Geburtstag vor seinem Liga-Debüt. Die Entscheidung sei letztlich in Abstimmung mit Torwarttrainer-Legende Gerry Ehrmann gefallen. "Wir sind da ständig im Austausch", sagt Hildmann, der Grill schon aus gemeinsamen Tagen im Nachwuchsbereich von Mainz 05 kennt. "Ich wünsche mir, dass er genauso spielt, wie er trainiert."

Grill habe vor allem durch seine Trainingsleistung Pluspunkte gesammelt. Für den in Idar-Oberstein geborenen Keeper spreche aber auch die Perspektive. "Wir wollen Spieler entwickeln", so Hildmann. Der Torhüter, der vergangene Saison noch Stammkraft in der Lauterer U 19 war, könne sich nun im "Stahlbad 3. Liga" beweisen und "freischwimmen". "Wir geben ihm jetzt die Plattform, sich zu zeigen", sagt Hildmann.

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Grill kämpfte schon im vergangenen Sommer um die Nummer eins

Schon im vergangenen Sommer galt Grill als ein Kandidat für die Stammposition im Tor. Allerdings entschied sich Ex-Trainer Michael Frontzeck für Jan-Ole Sievers. Als dieser sich nach sieben Spielen verletzte, rückte Grill jedoch nicht nach. Eine Fußverletzung bremste ihn ausgerechnet in diesen Tagen aus. Fortan spielte Wolfgang Hesl - eigentlich als erfahrener Backup aus Würzburg geholt - bis zum Jahresende.

Gemeinsam mit Grill im Tor will der FCK einen erfolgreichen Pflichtspiel-Auftakt im neuen Jahr feiern. Obwohl die SGS auf einem Abstiegsplatz überwintert hat, warnt Hildmann davor, seinen Ex-Klub auf die leichte Schulter zu nehmen. "Es wird entscheidend sein, wie weit wir sie von unserem Tor fernhalten können und die Umschaltmomente vermeiden", sagt der Coach.

Sternberg, Gottwalt und Albaek fehlen

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Hildmann vermutlich auf eine im Zuge der Wintervorbereitung einstudierte 3-4-3-Formation. Der 46-Jährige hat sich zum Ziel gesetzt, die Roten Teufel variabler zu machen und neben dem unter Frontzeck praktizierten 4-4-2 auch Alternativen in der Hinterhand zu haben. Ein wichtiges Augenmerk liegt dabei weiterhin auf der Chancenverwertung, bei der es in der Hinrunde eklatant gemangelt hat. "Wir wollen aggressiv sein", kündigt Hildmann an, "den Gegner zu Fehler zu zwingen und möglichst frühzeitig ein Tor erzielen." Verzichten müssen die Pfälzer dabei allerdings auf den Gelb-Rot-gesperrten Linksverteidiger Sternberg sowie die Innenverteidiger Lukas Gottwalt (Probleme mit der Patellasehne) und Mads Albaek (Muskelverletzung).

pau