Bremens Trainer Kohfeldt erwartet kein Spektakel

Werder und "die drei Stürmer" der Eintracht

Niklas Moisander und Florian Kohfeldt

Werder-Trainer Florian Kohfeldt stellt seinen Abwehrchef Niklas Moisander auf Frankfurt ein. imago

Sebastien Haller, mit zehn Toren und neun Vorlagen in 18 Partien der Topscorer der Bundesliga, dazu Top-Schütze Luka Jovic (13 Treffer, fünf Assists) und Vize-Weltmeister Ante Rebic (sechs Tore, drei Vorlagen). Auf die Defensive des SV Werder Bremen kommt am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) eine Aufgabe auf höchstem Schwierigkeitsgrad zu.

Das sieht auch Trainer Florian Kohfeldt so: "Haller ist mit dem Rücken zum Tor sehr stark. Rebic ist im Dribbling schwer zu verteidigen und hat keine feste Position. Jovic ist von den Ansätzen her ein kompletter Stürmer." Wie also gegen diese furiose Eintracht-Dreigestirn, das am vergangenen Wochenende abermals eine gegnerische Abwehr alt aussehen ließ (3:1 gegen Freiburg), agieren? Was hilft? Welche Maßnahmen ergreift das vor heimischer Kulisse bislang durchschnittliche Werder (drei Siege, drei Remis, drei Niederlagen, 15:16 Tore), um im besten Falle den Rückstand auf die aktuell fünf Punkte besseren Hessen zu verkürzen?

Werder Bremen - Die letzten Spiele
St. Pauli (A)
1
:
0
Frankfurt (A)
2
:
2
Spielersteckbrief Moisander

Moisander Niklas

Spielersteckbrief Langkamp

Langkamp Sebastian

Spielersteckbrief Klaassen

Klaassen Davy

Spielersteckbrief Veljkovic

Veljkovic Milos

Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Borussia Dortmund
48
2
Bayern München
42
3
Bor. Mönchengladbach
39
Trainersteckbrief Kohfeldt

Kohfeldt Florian

Erneut die Frage: Langkamp oder Veljkovic?

"Wir müssen ganz grundsätzlich entscheiden, ob wir ganz tief oder sehr hoch verteidigen", so Kohfeldt, der sich in Sachen Personalbesetzung im Abwehrzentrum neben dem gesetzten Niklas Moisander noch nicht festgelegt hat: "Es wird der Moment kommen, an dem ich mich längerfristig festlegen werde. Momentan kämpfen aber Sebastian Langkamp und Milos Veljkovic tagtäglich um den Platz in der Startelf. Sie bringen sich beide auf ein höheres Niveau." Im Zentrum könne er sich indes auch für Philipp Bargfrede und Nuri Sahin vorstellen: "Ballsicherheit, Laufstärke, Passwege zustellen, im richtigen Moment in den Zweikampf kommen sind am Samstag auf der zentralen Position wichtig. Es gibt kein 'Entweder-oder' zwischen Bargi und Nuri."

Klaassen und das "richtige Problem"

Mittelfeldmotor Davy Klaassen, der wie sein Coach (Kohfeldt: "Frankfurt kommt mit einem anderen Selbstverständnis als im September, der Fußball hat sich dort nicht verändert") vom 2:1-Hinspielsieg nichts mehr wissen will, möchte vor allem einen Sieg einfahren: "Wir wollen den Fans etwas bieten, aber vor allem wollen wir gewinnen." Wie das gelingen soll? Mit offensiver Gangart, für die die Grün-Weißen stehen und egal gegen welchen Gegner stehen wollen: "Ein richtiges Problem haben wir glaube ich erst, wenn wir keine Chancen mehr kreieren. Wir müssen so weitermachen und werden dann auch unsere Tore machen." Somit stellt sich die Frage: Welcher Sturm setzt sich am Sonnabend im Topspiel des 19. Spieltags durch?

mag

So lange laufen die Verträge der Bundesliga-Trainer