Innenverteidiger warnt vor der Liga

Zwickaus Wachsmuth: "Dürfen uns nicht blenden lassen"

Toni Wachsmuth

Gibt die Zwickauer Marschrichtung vor: Verteidiger Toni Wachsmuth. imago

Am Mittwoch veröffentlichte der FSV Zwickau, dass der Verein die letzte Hürde zur Nachlizenzierung genommen hat und pünktlich zum Fristende alle fehlenden Unterlagen einreichte, sodass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für die laufende Spielzeit bestätigt werden konnte. Auch sportlich hatte der Klub in der Vorbereitung einige Hürden zu nehmen, denn der Kunstrasen begleitete den FSV durch die gesamte Vorbereitung auf die Restsaison in der 3. Liga.

Das Wetter machte die Rasenplätze in Zwickau unbespielbar, man musste größtenteils in der Halle trainieren. Auf ein Trainingslager verzichtete man. Auch die Testspiele gegen Magdeburg und den VfB Auerbach (4:2) wurden auf künstlichem Geläuf absolviert. Lediglich der Test gegen Ligakonkurrent Rot-Weiß Erfurt (1:1) fand auf Naturrasen statt.

"Immer Vollgas geben"

"Wünschenswert wäre es anders, aber anders geht es momentan nun mal nicht", resümierte Innenverteidiger Toni Wachsmuth nach dem Spiel gegen Magdeburg in einem Interview mit dem MDR. Trotz der nicht idealen Bedingungen zeigte Zwickau gegen den Zweitligaaufsteiger eine ansprechende Leistung, musste erst kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen. "Unsere Art und Weise wird sich nicht ändern, wir werden immer Vollgas geben und aggressiv nach vorne verteidigen und versuchen, mit viel Tempo nach vorne zu kommen", erklärte Wachsmuth den Plan für die nächsten Monate, um sich von den unteren Plätzen absetzen zu können.

Momentan stehen die Sachsen im Mittelfeld der Tabelle, der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt allerdings nur vier Punkte. Vom aktuell zehnten Platz darf man sich laut Wachsmuth "nicht blenden lassen". Man wisse in Zwickau ganz genau wie schnell es gehen kann, da man in den letzten Jahren schon alles erlebt habe, fuhr der Abwehrchef fort.

Bester Innenverteidiger der Liga

Er selbst kann mit seinen Leistungen in der laufenden Spielzeit durchaus zufrieden sein. In der kicker Rangliste der besten Innenverteidiger der 3. Liga belegt der 32-Jährige in diesem Winter den ersten Platz und wird in die Kategorie "Herausragend" eingestuft. "Die Füße werde ich jetzt trotzdem nicht hochlegen und das dürfen wir auch nicht machen", ordnet Wachsmuth ein.

Zum ersten Pflichtspiel des Jahres erwartet der FSV zu Hause mit dem Karlsruher SC eine schwere Aufgabe. Am Sonntag(13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) erwartet Zwickau den Zweitplatzierten.

kon