BVB-Kapitän saß in Leipzig trotz Verletzung auf der Bank

"Nichts Längerfristiges": Reus-Rückkehr vielleicht schon gegen 96

Marco Reus (r.) neben Maximilian Philipp

Am Freitag verletzt, am Samstag trotzdem nah bei der Mannschaft: BVB-Kapitän Marco Reus. imago

Obwohl Dortmunds Top-Scorer (wettbewerbsübergreifend bisher 24 Torbeteiligungen in dieser Saison) schon am Freitag umknickte, flog er noch mit nach Leipzig. Als Kapitän sah Reus seinen Platz trotz Verletzung ganz nahe bei der Mannschaft und nahm auf der Bank Platz. Michael Zorc hofft nun, dass der 29-Jährige schon am nächsten Samstag wieder an seinen Arbeitsplatz auf dem Rasen zurückkehrt.

Reus war im Abschlusstraining umgeknickt und hatte sich eine leichte Bänderdehnung im Sprunggelenk zugezogen. Anlass zur Sorge bestehe nicht, versicherte Dortmunds Sportdirektor am Sonntag auf kicker-Nachfrage: "Das ist auf jeden Fall nichts Längerfristiges." Zorc wagt die Prognose, dass der BVB-Star "entweder gegen Hannover oder gegen Eintracht Frankfurt" spielen kann.

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Auch Toprak fällt nicht lange aus - Favre lobt Weigl

In genau diesem Zeitrahmen wird sich auch das Comeback Ömer Topraks bewegen. Der Innenverteidiger hatte sich am Mittwoch einen kleinen Faserriss zugezogen und deshalb auf einen Einsatz in Leipzig verzichtet. Auch er könnte im günstigsten Fall seinen Dienst schon am kommenden Samstag wieder aufnehmen.

Für Toprak verteidigte am Samstagabend Julian Weigl. Erst zum dritten Mal in seiner Karriere spielte der 23-Jährige im Abwehrzentrum. Warum er sich in seiner neuen Rolle mittlerweile so gut zurechtfindet? Trainer Lucien Favre kennt den Grund: "Weigl ist clever. Sehr clever."

Thomas Hennecke

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