Bundesliga

Gladbachs Eigengewächs überzeugte beim Telekom Cup erneut: Jordan Beyer - Ein Versprechen für die Zukunft

Gladbachs Eigengewächs überzeugte beim Telekom Cup erneut

Beyer: Ein Versprechen für die Zukunft

Jordan Beyer

Großes Talent im Abwehrbereich: Gladbachs Jordan Beyer. imago

Es gab ein dickes Lob nach der Veranstaltung in Düsseldorf, die Gladbach auf Platz 2 beendete. "Die junge Garde", sagte Hecking mit Blick auf die Einsätze von Jordan Beyer, Andreas Poulsen und Co., "hat es richtig gut gemacht." Vor allem Beyer unterstrich dabei seine tolle Entwicklung. Auf der Rechtsverteidigerposition stand er in den Duellen gegen die Berliner und Münchner seinen Mann, überzeugte dabei nicht nur in der Defensive, sondern wusste auch mit seinem guten Aufbauspiel zu gefallen. Ein weiteres Indiz dafür, dass im Borussia-Park ein großes Talent im Abwehrbereich heranwächst.

Auf sechs Bundesligaeinsätze hat es Beyer im Verlauf der Hinrunde schon gebracht und weitere, das dürfte sicher sein, werden bis zum Sommer folgen. Der aktuelle U-19-Nationalspieler, auf den sogar schon U-21-Nationaltrainer Stefan Kuntz ein Auge geworfen hat, nutzte im Juli die Chance, die sich durch die Knieverletzung des Schweizer Neuzugangs Michael Lang ergeben hatte. Erst durch eine starke Vorbereitung. Dann durch einen überzeugenden Auftritt beim Bundesligaauftakt gegen Bayer Leverkusen (2:0). Seitdem greift Hecking bedenkenlos auf das Eigengewächs zurück, wenn er in der Viererkette umbauen muss. Sowohl rechts hinten als auch in der Innenverteidigung kam Beyer schon zum Einsatz.

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Beyer Louis Jordan

Eberl lobt Beyer: "Uns gefällt seine Entwicklung"

Dass die Borussen in der Winterpause personell (höchstwahrscheinlich) nicht mehr nachrüsten werden für den Abwehrbereich, hängt auch mit Beyers unverkennbaren Fortschritten zusammen. "Uns gefällt seine Entwicklung sehr. Wir haben wieder einen vielversprechenden Spieler aus unserem Nachwuchs für die Innen- und die Rechtsverteidigung – und wir wollen Jordan nach seinem Durchbruch natürlich auch weiterhin fördern", sagt Sportdirektor Max Eberl. Im September machten die Borussen daher auch gleich in Sachen Zukunftsplanung Nägel mit Köpfen: Beyer unterzeichnete einen Profivertrag mit Laufzeit Sommer 2022.

Jan Lustig

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