Stuttgarts Außenverteidiger geht die Vorbereitung mit Akribie an

Beck: Kampf gegen Zeit und Konkurrenz

Andreas Beck.

Trainierte hauptsächlich individuell: Andreas Beck. imago

Aus Stuttgarts Trainingslager in La Manga berichtet George Moissidis

Wenn die Schwaben nach ihrer Rückkehr aus Spanien am Samstag in die Vorbereitung auf den Rückrundenauftakt gegen Mainz einbiegen, dürfte Beck wieder fest zum Pulk der VfB-Profis gehören. So ist es zumindest geplant. In La Manga hat der Außenverteidiger nur Teile des Mannschaftstrainings und hauptsächlich individuelle Einheiten absolviert. Der Kreuzbandanriss, den er sich im Frühjahr 2018 zugezogen hat, wirkt ebenso nach wie die hohe Belastung des konservativ, also ohne Operation behandelten Gelenks in der anstrengenden Hinrunde geplagten Knies. "Ich habe die Belastung ziemlich gespürt", erzählt Beck. "Das war nicht ohne."

Spielersteckbrief Beck

Beck Andreas

Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Borussia Dortmund
45
2
Bayern München
39
3
Bor. Mönchengladbach
36

Jetzt arbeitet er gezielt daran, dass das Knie, das rechte, mit den im Spielbetrieb zu erwartenden Belastungen ohne Aufzumucken durchhält. "Wenn die Liga läuft, kann ich dieses Programm nicht so durchziehen", sagt der 31-Jährige, der vor allem Im Kraftraum die unterschiedlichen Muskelgruppen gezielt gekräftigt hat. "Nicht nur die Beine, auch den Rumpf, der für die Stabilität des gesamten Körpers wichtig ist." Rechtzeitig zum Rückrundenstart will er bereit sein.

Muss er bereit sein, denn die Konkurrenz ist nicht nur da, sondern auch angewachsen. Markus Weinzierl nutzte die Chance, in La Manga Alternativen zu testen. Neben dem zurückgekehrten Pablo Maffeo (nach Bänderanriss) bieten sich sowohl Santiago Ascacibar als auch Gonzalo Castro als Kandidaten an, beide durften sich in den Einheiten und in den beiden Testspielen rechts defensiv versuchen. Mit beiden war der Trainer zufrieden. Dennoch ist Beck nicht abgeschrieben. "Warten wir ab, wir haben ja noch eine ganze Woche vor uns."

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