2. Bundesliga

"Ausdrücklicher Wunsch" erfüllt: Hedlund verlässt Union

Schwede wechselt zu Bröndby IF

"Ausdrücklicher Wunsch" erfüllt: Hedlund verlässt Union

Simon Hedlund

Von Berlin nach Kopenhagen: Simon Hedlund verlässt Union und wechselt zu Bröndby. imago

Der offensive Außenbahnspieler absolvierte insgesamt 75 Pflichtspiele für die Eisernen, in denen er elf Treffer erzielte und fünf weitere Tore vorlegte. Hedlund kam im Sommer 2016 an die Alte Försterei, bestritt aber in der aktuellen Spielzeit nur 13 Partien. In der 2. Liga lief er in dieser Runde elfmal auf, kam aber bei sieben Einwechslungen zumeist als Joker zum Einsatz.

"Es war der ausdrückliche Wunsch von Simon Hedlund, sich im Winter sportlich zu verändern. Sportlich ist der Abgang schade, da Simon über viel Qualität verfügt. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute", kommentierte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, den Wechsel.

Über die Höhe der Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Sein Vertrag bei Union Berlin lief noch bis zum 30. Juni 2020.

Union Berlin rangiert nach 18 Spieltagen auf Platz vier. Der Rückstand der Hauptstädter zum Relegationsrang (St. Pauli) beträgt drei Zähler. Das Führungsduo 1. FC Köln und der HSV sind schon ein wenig enteilt.

In Dänemark rangiert Bröndby derzeit auf Rang drei mit deutlichem Abstand auf die Spitzenklubs FC Midtjylland und FC Kopenhagen. Der Meister wird nach der Hauptrunde unter den ersten sechs Mannschaften ausgespielt - die erreichten Punkte aus der Hauptrunde werden allerdings mitgenommen.

Auch Schösswendter geht

Neben Hedlungds Abschied gaben die Berliner am Freitag auch die Vertragsauflösung mit Christoph Schösswendter bekannt. Der 30-jährige Innenverteidiger zählte seit Juli 2017 zum Kader des Zweitligisten, in dieser Zeit bestritt er drei Pflichtspiele für die Eisernen.

bst

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