Stuttgart: Schweizer wird von Hoffenheim ausgeliehen

VfB verstärkt sich mit Zuber

Steven Zuber

Soll den VfB in Schwung bringen: Steven Zuber. imago

"Wir sind sehr froh, dass wir mit Steven einen weiteren Mentalitätsspieler verpflichten können. Mit seiner Wucht und seinem Durchsetzungsvermögen wird er unsere Offensive in der Rückrunde bereichern. Wir danken der TSG Hoffenheim für einen sehr partnerschaftlichen Dialog in der Abwicklung", kommentierte Sportvorstand Michael Reschke. Zuber hat in Hoffenheim noch einen Vertrag bis 2020 und wird vom VfB für 600.000 Euro lediglich ausgeliehen. Außerdem besitzen die Stuttgarter keine Kaufoption.

Da sich Zuber, der die Rückennummer "9" erhält, im Mannschaftstraining der TSG eine leichte Kapselverletzung im Sprunggelenk zugezogen hat und deshalb für einige Tage nur eingeschränkt trainieren kann, wird er nicht ins Trainingslager nach La Manga nachreisen. So lernt er seine neuen Kollegen erst in der kommenden Woche kennen.

Spielersteckbrief Zuber

Zuber Steven

Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Borussia Dortmund
45
2
Bayern München
39
3
Bor. Mönchengladbach
36

"Von der ersten Sekunde von einem Wechsel zum VfB überzeugt"

"Ich hatte gute Gespräche mit Cheftrainer Markus Weinzierl und den Verantwortlichen des Vereins. Sie haben mich von der ersten Sekunde an von einem Wechsel zum VfB Stuttgart überzeugt", erklärt er den Schritt an den Neckar. "Unser Ziel ist es, in der Bundesliga zu bleiben. Das wollen wir so schnell wie möglich schaffen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam mit den tollen Fans in der Rückrunde möglichst viele Siege feiern werden."

Auf welcher Position wird er den Schwaben helfen können? Bei seinem vorläufig letzten Einsatz für die TSG gegen Mainz (1:1) spielte Zuber am 17. Spieltag fast schon als hängende Spitze auf der Halbposition und fühlte sich dort besonders wohl. "Ich glaube jeder hat gesehen, dass das meine Position ist", hatte er nach dem Spiel erklärt. Ansonsten fand man ihn bei seinen weiteren Ligaeinsätzen vornehmlich auf der Acht. "Je offensiver ich spiele, umso befreiter fühle ich mich", sagt Zuber über sich selbst. Insgesamt kam er in dieser Saison allerdings nur zu neun Partien.

Zuvor war schon bekanntgeworden, dass Benjamin Pavard den Verein wie erwartet im Sommer in Richtung München verlassen wird. Als erster Neuzugang war Alexander Esswein nach dem Abschluss der Hinrunde präsentiert worden.

gem/mp/tru

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