Köln: Sobiech trainiert wieder voll mit

Keine Klausel! Meré-Wechsel im Winter unwahrscheinlich

Jorge Meré, 1. FC Köln

Begehrt: Kölns Jorge Meré. imago

Atletico Madrid, FC Valencia, FC Sevilla - was die Auflistung der spanischen Vertreter in der kommenden Champions-League-Saison sein könnte, sind in Wahrheit die Interessenten für einen Zweitliga-Verteidiger. Die Gerüchte rund um den zweitbesten Innenverteidiger nach kicker-Noten (Durchschnittsnote 2,96, hinter Florian Hübner von Union Berlin) basierten vor allem auf einer angeblichen Ausstiegsklausel in Merés Vertrag.

Sportchef Armin Veh sorgte nun für Aufatmen bei allen, die den spielstarken Innenverteidiger weiter in Köln sehen wollen. "Das haben wir selbst in der Hand", sagte Veh. Sprich: Die kolportierte Klausel für den Winter existiert nicht. Für den Sommer könnte dies anders aussehen, im Falle eines Nicht-Aufstiegs dürfte Meré schwer zu halten sein und mittels einer festgeschriebenen Ablöse den Klub verlassen.

Spielersteckbrief Sobiech

Sobiech Lasse

Spielersteckbrief Jorge Meré

Meré Perez Jorge

Sobiech: "Ich bin schmerzfrei"

Ein anderer Innenverteidiger rückte am Sonntag in den Blickpunkt: Lasse Sobiech, der am 18. Januar 28 Jahre alt wird, trainierte erstmals seit seiner schweren Verletzung (Bruch des großen Zehs mit anschließender Operation) wieder vollumfänglich mit der Mannschaft: "Ich bin ziemlich KO. Aber ich habe mich mega gefreut auf dieses Training. Ich habe nichts gespürt, bin schmerzfrei."

Dass sein Platz in der Dreierkette von Meré reserviert ist, entging Sobiech natürlich nicht. Doch er sieht sich nicht auf das Zentrum festgelegt: "Ich kann auch rechts spielen, das ist ganz egal."

Eliano Lußem

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