Schweizer legt Nationalmannschaftspause ein

Bürki schaltet in den Stand-by-Modus

Roman Bürki

Legt eine Nationalmannschaftspause ein: Roman Bürki. imago

Die ersten Einheiten im BVB-Trainingslager in Marbella fanden noch ohne Roman Bürki statt. Der 28-Jährige laboriert an muskulären Problemen im Oberschenkel, behutsam will er deshalb in den nächsten Tagen die Belastung steigern, um pünktlich zum Rückrunden-Start in Leipzig (19. Januar, 18.30 Uhr) wieder fit zu sein. Es ist nicht das erste Mal, dass der Schweizer in dieser Saison aussetzen muss. Immer wieder zwickte es ihn, so dass er mehrfach die Reise zu seiner Nationalmannschaft absagen musste.

Nun zieht der in der Hinrunde stark formverbesserte Bürki, der die neue Nummer 1 der kicker-Torhüter-Rangliste ist, die Konsequenz: Bis auf weiteres, zumindest aber im EM-Qualifikationsjahr 2019, wird er nicht mehr für die Nati zur Verfügung stehen. "Es war mir immer eine echte Herzensangelegenheit und eine große Ehre, für mein Heimatland aufzulaufen", sagt Bürki, der in sechs Jahren neun A-Länderspiele für die Schweiz absolvierte. Die Entscheidung sei deshalb auch "keine gegen das Nationalteam, sondern eine für den verstärkten Fokus auf den BVB und meine Gesundheit". Er wolle Platz machen und jüngeren Keepern eine Chance geben. Dies habe er den Verantwortlichen der Schweizer Nationalmannschaft bereits vor einigen Wochen mitgeteilt.

Spielersteckbrief Bürki
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Bürki Roman

Borussia Dortmund

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Eine Hintertür allerdings hält sich Bürki offen: Sollte ein personeller Engpass entstehen, stünde er für die Nati jederzeit bereit.

Matthias Dersch

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