Aranguiz fehlt aus familiären Gründen - Bayer testet drei Mal

Fehlstart unter Bosz: Bailey verpasst Auftakt

Leon Bailey

Verpasste das erste Training unter Neu-Coach Peter Bosz: Leon Bailey. imago

Bei ungemütlichem Nieselregen absolvierten die Werkself-Kicker die erste etwa 80-minütige Einheit unter ihrem neuen niederländischen Trainer. Doch für einen Profi war der Trainingsauftakt schon vorher ins Wasser gefallen: Leon Bailey fehlte am Freitag beim Wiederauftakt.

Der Jamaikaner war verspätet aus dem Urlaub in seiner Heimat zurückgekehrt. Wegen einer Unregelmäßigkeit während des Rückfluges, wie der Klub erklärte, verpasste der Flügelstürmer das erste Training unter dem neuen Boss. Für den 20-Jährigen, der sich nach einer schwachen Hinrunde zeigen und unter Bosz ohnehin neu beweisen muss, ein Fehlstart ins Fußballjahr 2019.

Auf das Versäumnis Baileys, der während der Einheit an der Leverkusener Arena eingetroffen war und den versäumen Trainingsreiz noch nachholen sollte, wollte Sportdirektor Simon Rolfes vorerst nicht genauer eingehen: "Aus privaten Gründen ist er nicht da. Mehr gibt es dazu aktuell nicht zu sagen."

Aranguiz in Absprache länger in Chile

Während Bailey mit seiner Verspätung alles andere als Pluspunkte sammelte, war die Absenz von Charles Aranguiz mit dem Verein abgestimmt worden. Der Chilene durfte aus familiären Gründen seinen Aufenthalt in seiner Heimat verlängern und wird nach aktuellem Stand nun am Sonntag in Deutschland zurückerwartet.

Somit wäre der Mittelfeldstratege zumindest rechtzeitig zum ersten der drei angesetzten Testspiele zurück in Leverkusen. Trifft Bayer 04 doch am Dienstag, den 8. Januar, auf den niederländischen Zweitligisten Twente Enschede (Anstoß 14 Uhr). Diese Partie wird nach Klubangaben ebenso wie das Spiel am darauffolgenden Freitag gegen Drittligist Preußen Münster (Anstoß 16.15 Uhr) unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Einzig die Partie gegen den niederländischen Erstligisten PEC Zwolle, die ebenfalls am Freitag (um 14 Uhr) angepfiffen wird, ist für Zuschauer zugänglich.

Stephan von Nocks

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