Bremen: Einsatzgarantie für Möhwald

Kohfeldt will "Rashica die Last nehmen"

Hätte gegen Hoffenheim zum Helden werden können: Werders Milot Rashica.

Hätte gegen Hoffenheim zum Helden werden können: Werders Milot Rashica. imago

Werder-Trainer Florian Kohfeldt: "Dauerhaft gut zu spielen, ist okay. Aber Punkte sind halt auch wichtig. Deshalb wollen wir jetzt in Leipzig unbedingt die Punkte holen." Und in Bezug auf den Chancenwucher gegen Hoffenheim kündigte der Coach sogar an: "Wir werden auch bei RB Chancen haben und Tore machen. Da bin ich mir sehr sicher."

Eine "Blockade" im Abschluss, erklärt der Fußballlehrer, wolle man sich "erst gar nicht herbeireden". Mit Milot Rashica, der gegen Hoffenheim am Mittwochabend als Joker zum Helden hätte werden müssen, will Kohfeldt am Samstag vor Anpfiff trotzdem nochmal ein Einzelgespräch führen. "Milot stellt den Mannschaftsgedanken sehr in den Vordergrund. Ich werde versuchen, ihm die Last zu nehmen, dass er sich für den verpassten Sieg hauptverantwortlich fühlt." Es ist ein weiteres Indiz dafür, dass der enorm schnelle Kosovare diesmal wieder in der Anfangself stehen dürfte.

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Möhwald spielt für Sahin

Eine Einsatzgarantie gab Kohfeldt während der Pressekonferenz am Freitag aber nur für einen Profi ab: Mittelfeldakteur Kevin Möhwald, der sich in den vergangenen Wochen vom Dauerreservisten zu einer wertvollen Alternative gemausert hat. Möhwald darf erneut beginnen, da Nuri Sahin wegen seiner Sprunggelenksprobleme vermutlich weiterhin ausfällt bzw. maximal auf der Bank Platz nehmen kann.

Langkamp darf erneut ran

Dort wird höchstwahrscheinlich auch Milos Veljkovic sitzen, der nach seinem Faserriss im Hüftbeuger in den Kader zurückkehrt. "Sein Status hat sich in der Zwischenzeit nullkommanull verändert", betont Kohfeldt in Bezug auf den normalerweise "gesetzten" Innenverteidiger. Das Risiko, ihn nach nur wenigen Einheiten unter Vollbelastung gleich wieder von Anfang an zu bringen, wäre aber wohl unverhältnismäßig. "Der Unterschied ist eben, dass Milos jetzt aus einer Verletzungspause kommt", sagt auch Kohfeldt. Und: Stellvertreter Sebastian Langkamp habe es "sehr gut gemacht, nicht nur gegen Hoffenheim, sondern auch vorher in Dortmund". Den 1,91-Meter-Schlaks ohne Not im letzten Spiel vor der Winterpause wieder herauszunehmen, wäre demnach nicht nachvollziehbar. "Vielleicht wird es aber ja eine Dreierkette", wirft der Trainer ein. Doch dafür funktionierte das 4-4-2 mit einer sehr flexiblen Mittelfeldraute in den letzten Partien eigentlich auch viel zu gut.

Thiemo Müller

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