Mittelfeldspieler kommt mit Verspätung aus Salzburg

Transfer offiziell: Leipzig holt verletzten Haidara

Amadou Haidara

Ab Januar Leipziger: Amadou Haidara. picture alliance

Schon im Sommer hätten die Leipziger den malischen Nationalspieler (drei Länderspiele) gerne als Nachfolger für Naby Keita (Liverpool) verpflichtet, doch der einstige Schwesterklub stellte sich quer und verlängerte stattdessen Haidaras Vertrag um ein Jahr bis 2022 - ohne Ausstiegsklausel.

Doch schon knapp drei Monate später, als RBL-Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick zwei Winterneuzugänge vermeldete , ohne Namen zu nennen, war nach kicker-Informationen klar, dass einer der beiden Haidara ist. Den anderen, US-Talent Tyler Adams (19, zentrales Mittelfeld) von den New York Red Bulls, bestätigten die Leipziger am 2. Dezember offiziell .

20 Tage später legte RB wie erwartet mit Haidara nach. Der 20-jährige Maliser erhält einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 und wird die Rückennummer 8 tragen. Was die Eingewöhnung erschweren dürfte: Der 1,75 Meter kleine Sechser fällt mit einer Bänderverletzung noch bis mindestens Ende März aus.

Haidara hatte 2017 mit dem Salzburger Nachwuchs die Youth League gewonnen, war in den Profikader aufgerückt und hatte sich dort sofort zu einem Schlüsselspieler entwickelt.

Es gibt in seinem Alter nicht so viele Spieler, die über solch großes Potenzial verfügen.

Ralf Rangnick über Amadou Haidara

Zum Transfer sagt Rangnick: "Wir freuen uns sehr, dass es nun mit der Verpflichtung von Amadou Haidara geklappt hat. Wir haben seinen Weg in Salzburg natürlich verfolgt, denn dort hat er sich zu einem absoluten Ausnahmespieler entwickelt. Es gibt in seinem Alter nicht so viele Spieler, die über solch großes Potenzial verfügen. Er bringt alle Voraussetzungen mit, um in unserem Mittelfeld die Nachfolge von Naby Keita anzutreten."

Haidara will sich "in einer neuen Liga beweisen"

Haidara selbst sei "sehr zufrieden, dass ich jetzt bei RB Leipzig bin und ich freue mich natürlich auch auf die Bundesliga". Nach seiner Verletzungspause will er die nächsten Schritte angreifen. "Die Motivation ist groß, mich hier in Leipzig zusammen mit meiner Mannschaft weiterzuentwickeln und mich dann auch bald persönlich in einer neuen Liga zu beweisen."

jpe/msc

Diese Spieler wechselten von RB Salzburg zu RB Leipzig