Kaiserslautern: Personelle Probleme vor dem 1860-Spiel

Hildmann: "Wir wissen, dass viel Arbeit vor uns liegt"

Sascha Hildmann

Füllt seit Anfang Dezember das Traineramt auf dem Betzenberg aus: Sascha Hildmann. imago

Ein torloses Remis gegen Würzburg und zuletzt ein 1:0-Sieg in Meppen haben Hildmann bei seinem Heimatverein einen guten Einstieg verschafft. Vor allem der Erfolg im Emsland hat für etwas Entspannung bei den kriselnden Pfälzern gesorgt. "Siege tun immer gut, das ist ja klar", sagte der 46-Jährige, der sich auf den drei Punkten aber gar nicht ausruhen will. "Wir wissen, dass immer noch sehr viel Arbeit vor uns liegt. Mit 1860 München kommt eine Herausforderung auf uns zu, die nicht einfach ist."

Auch wenn die Löwen zuletzt eine 1:3-Niederlage gegen Carl Zeiss Jena kassierten, ist Hildmann gewarnt. Per Video-Analyse wurde das letzte Spiel des kommenden Gegners genau unter die Lupe genommen. Die Quintessenz: "Sie haben sehr unglücklich gegen Jena verloren. Ich glaube, wir tun gut daran, 1860 sehr, sehr ernst zu nehmen."

Ich würde natürlich gerne weitermachen und durchziehen.

Sascha Hildmann über die Winterpause

Mit einem Sieg wollen die ambitionierten Lauterer nicht nur einen gelungenen Abschluss eines insgesamt schweren Jahres schaffen. Auch die Ausgangsposition in der 3. Liga soll mit drei Punkten vor der Winterpause noch einmal verbessert werden. Den Aufstieg hat der Absteiger trotz zweistelligem Rückstand auf die Spitzenplätze immer noch nicht aus dem Auge verloren. Eine herausragende Rückrunde, die am Samstag ihren Anfang nimmt, ist dafür aber vonnöten.

An Hildmanns Eifer soll es jedenfalls nicht scheitern. "Ich würde natürlich gerne weitermachen und durchziehen", machte er mit Blick auf die rund vierwöchige Spielpause über den Jahreswechsel deutlich. "Aber das kannst du nicht machen, weil die Spieler ihre Erholung brauchen und wir im neuen Jahr voll angreifen wollen."

Einige personelle Fragezeichen vor dem München-Spiel

Wie sehr sein Team diese Erholung gebrauchen kann, zeigt sich im Vorfeld der Partie in der bayerischen Landeshauptstadt. Neben Jan Löhmannsröben (Muskelfasseriss) sowie den Langzeitverletzten Lukas Spalvis (Knorpelschaden) und Dylan Esmel (Kreuzbandriss) stehen auch hinter dem zuletzt formverbesserten Mittelfeldmann Mads Albaek (Adduktorenprobleme), Linksverteidiger Janek Sternberg (Erkältung), Theodor Bergmann (nach grippalem Infekt) und Offensivspieler Julius Biada (Knieprobleme) Fragezeichen. "Wir hoffen", so Hildmann, "dass wir sie bis Samstag hinbekommen."

Lesen Sie in der aktuellen kicker-Donnerstagsausgabe, wie sich Sascha Hildmann beim 1. FC Kaiserslautern eingelebt hat und wie er den restlichen Saisonverlauf mit dem FCK angehen möchte.

pau

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