Int. Fußball

Stress bei Paris Saint-Germain: Adrien Rabiot will nicht verlängern

Mittelfeldspieler im Sommer wohl ablösefrei

Weil er nicht verlängern will: PSG bestraft Rabiot

Adrien Rabiot

Demnächst nur noch auf der Bank? Adrien Rabiot. imago

Nicht zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere droht Adrien Rabiot Stress. Im Frühsommer hatte das 23-jährige Mittelfeldtalent Nationaltrainer Didier Deschamps mitgeteilt, als Reservespieler auf Abruf für den WM-Kader in Russland nicht zur Verfügung zu stehen und seitdem kein einziges Länderspiel mehr absolviert.

Nun steht ihm im Verein ein ähnliches Schicksal bevor, auch wenn man ihm diesmal nicht wirklich etwas vorwerfen kann. Wie Antero Henrique, der Sportdirektor von PSG, "Yahoo Sport" erzählte, habe Rabiot ihm in einem Vier-Augen-Gespräch mitgeteilt, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern und ablösefrei wechseln zu wollen.

Spielersteckbrief Rabiot

Rabiot Adrien

Trainersteckbrief Tuchel

Tuchel Thomas

Deswegen, droht Henrique, "sind die Konsequenzen für den Spieler klar: Er wird auf unbestimmte Zeit auf die Bank gesetzt. Es ist mangelnder Respekt gegenüber Verein und Fans, vor allem von einem Spieler, der seit seiner Kindheit bei uns ist und immer die Unterstützung des Vereins hatte."

Letztendlich wird Thomas Tuchel das wohl entscheiden. Bislang stand Rabiot in 14 von 16 Ligue-1-Spielen der laufenden Saison auf dem Platz; zwölfmal von Beginn an. In der Champions League wurde er zuletzt sowohl gegen Liverpool (2:1) als auch in Belgrad (4:1) "nur" eingewechselt.

Im Starensemble des Serienmeisters ist Rabiot derzeit einer der wenigen zentralen Mittelfeldspieler, die Tuchel zur Verfügung hat; und eines der wenigen Eigengewächse, darf also durchaus als Identifikationsfigur gezählt werden. Dem es im Sommer wohl auch nicht an Angeboten mangelt: Der FC Barcelona wird gehandelt, ähnlich wie Juventus Turin und der FC Arsenal.

mkr