Gelungenes Comeback des Wolfsburger Innenverteidigers

Knoche: Besser als die Statistik

Robin Knoche

Chance genutzt: Robin Knoche. imago

Die Statistik liefert dies: Robin Knoche, der die ersten neun Ligaspiele absolvierte, dann dreimal auf der Bank saß und nun wieder viermal am Stück in der Startelf stand, hat sich verschlechtert. In fast allen relevanten Bereichen war der Wolfsburger Innenverteidiger vor seiner "Pause" besser als in den vergangenen Partien. Die Quote der gewonnenen Zweikämpfe sank von 60,9 auf 50 Prozent, die Passquote fiel von 87,9 auf 84,6 Prozent, die Ballkontakte pro 90 Minuten verringerten sich von 83 auf 68. Und doch ist der subjektive Eindruck ein ganz anderer: Knoche feierte ein starkes Comeback.

Zehn Punkte aus den vergangenen vier Spielen mit Knoche, zweimal zu null. "Wir haben uns defensiv stabilisiert", konstatiert Geschäftsführer Jörg Schmadtke zufrieden. Was für das Team gilt, das gilt auch für Knoche. Fehlendes Tempo und die eine oder andere Gegentorbeteiligung hatte Trainer Bruno Labbadia als Gründe genannt, weswegen er zwischenzeitlich auf Marcel Tisserand an der Seite von John Anthony Brooks gesetzt hatte. Der Kongolese jedoch verletzte sich erneut - und Knoche erhielt seine nächste Chance. Die er, Stand jetzt, genutzt hat.

Thomas Hiete

Bilder zur Partie 1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg