Bundesliga

Mainz, Baku und der Meilenstein Leipzig

Jahresabschluss gegen drei Spitzenteams

Mainz, Baku und der Meilenstein Leipzig

Ridle Baku

Bundesligadebüt und Tor: Ridle Baku hat gute Erinnerungen an Leipzig. imago

Für Baku schließt sich ein Kreis. Am 29. April hatte der 20-Jährige gegen Leipzig sein Bundesligadebüt gefeiert und mit einem Tor zum 3:0-Befreiungsschlag im Abstiegskampf beigetragen. Seitdem gehörte der gebürtige Mainzer in jedem Pflichtspiel zur Startelf, bis ihn vor zwei Monaten ein Syndesmoseriss stoppte. Am Sonntag in Leipzig (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) ist er erstmals wieder einsatzfähig.

"Wir haben eine englische Woche vor der Brust. Es hängt auch davon ab, welche Spielerprofile wir in Leipzig benötigen", erläutert Sandro Schwarz die Kriterien für die Personalauswahl. Vielleicht wird Mainz wieder mit einer Mittelfeldraute auftreten, dann könnte Baku einer der Achterpositionen übernehmen, damit Danny Latza oder Jean-Philippe Gbamin aus der Startelf verdrängen. Im Hinblick auf den "Endspurt 2018", den Schwarz ausgerufen hat, könnte es in den noch ausstehenden drei Spielen vor Weihnachten allerdings auch andere Umbesetzungen geben. Der Trainer nannte noch Namen wie Leandro Barreiro, Levin Öztunali, Alexandru Maxim und denkt bei Robin Quaison über eine neue Position nach: Statt in der Spitze, könnte der Schwede auf der Zehn auflaufen.

Das erneute Aufeinandertreffen mit Leipzig könnte diesmal auch ein Meilenstein für den 1. FSV Mainz werden. "Wir haben gezeigt, dass wir mit jedem Gegner mithalten können", sagt Sportvorstand Rouven Schröder, der Lohn blieb bisher allerdings weitgehend aus. Gegen Dortmund, Bayern und Leverkusen verlor Mainz mit einem Tor Unterschied. Bis zum Hinrundenende trifft die FSV-Elf auf Leipzig, Frankfurt und Hoffenheim und erhofft sich diesmal mehr Ertrag, um die Punktebilanz weiter auszubauen. Die 19 Zähler der zweiten Halbserie 2017/18 hat sie diesmal bereits nach 14 Spieltagen erreicht.

Michael Ebert