Startelf-Comeback nach 15 Monaten

Traoré: Rückkehr macht Hoffnung auf mehr

Ibrahima Traoré, Borussia Mönchengladbach

Gehörte erstmals seit August 2017 wieder zur Startelf der Fohlen: Ibrahima Traoré. imago

Am ersten Spieltag der Saison 2017/18 hatte der dribbelstarke Flügelstürmer letztmals zur Gladbacher Startelf gehört, beim Sieg gegen den 1. FC Köln. Nach langer Verletzungspause und sieben Kurzeinsätzen zuvor durfte der 30-Jährige nun gegen Stuttgart wieder mal von Anfang an loslegen.

Eine Bereicherung für das Offensivspiel seiner Mannschaft ist Traoré meist, dank seiner individuellen Klasse und seiner mitunter verwirrenden Dribblings. Gegen den VfB gelang natürlich längst noch nicht alles, doch der Offensivmann zeigte sich wie gewohnt sehr unternehmungslustig und zog wiederholt auf eigene Faust los, fädelte zudem das 2:0 durch Florian Neuhaus mit ein.

Spielersteckbrief Traoré

Traoré Ibrahima

Ein erster längerer Auftritt, der Traoré Mut macht für weitere Unternehmungen. Zudem gab es auch ein Lob seines Kapitäns: "Er ist ein unheimlich positiver Typ und hilft der Mannschaft. Er betreibt ja immer unheimlich viel Aufwand und sucht Eins-gegen-eins-Situationen", lobt Lars Stindl. "Damit stiftet er Verwirrung, und das hilft uns natürlich."

Abzuwarten bleibt, wie Traoré die längere Belastung wegsteckt und ob er am Samstag in Hoffenheim schon wieder zur Gladbacher Startelf gehört. Dort wird Denis Zakaria in jedem Fall fehlen; er sah gegen Stuttgart die fünfte Gelbe Karte. Deshalb werden am Samstag wohl Lars Stindl und Florian Neuhaus auf der Acht zum Einsatz kommen.

Oliver Bitter

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