Magdeburg gibt Führung gegen Union Berlin her

Oenning: "Wir haben einmal nicht aufgepasst"

Michael Oenning

Immer noch ohne Sieg: Magdeburgs neuer Trainer Michael Oenning. imago

"Wir haben einmal nicht aufgepasst", so Oennings Statement am "Sky"-Mikrofon zum Ausgleichstreffer von Union Berlin. Der Gegner habe dies "sofort ausgenutzt und das Tor sehr gut herausgespielt. So ist es leider im Fußball", haderte der 53-Jährige mit dem eigenen Abschlusspech. Der 1. FC Magdeburg hätte nach Ansicht des neuen Trainers vor allem in Durchgang eins "Möglichkeiten gehabt, deutlicher in Führung zu gehen", brachte bis auf einen von Christian Beck per Lupfer erzielten Treffer zum 1:0 jedoch keinen weiteren Ball im Gehäuse des Gegners unter.

"Hintenraus ist es ein verdientes Unentschieden", zeigte sich Oenning reflektiert. Schließlich habe Berlin "in der zweiten Hälfte sicherlich auch richtig Druck gemacht", so die Einschätzung des Trainers, der anmerkte, dass es ohnehin ein Ding der Unmöglichkeit sei, "eine Mannschaft wie Union komplett aus dem Spiel zu nehmen".

Die Jungs glauben an sich, sie spielen nach vorne mit viel, viel mehr Mut.

Michael Oenning

Der Auftritt seiner Mannschaft, nicht nur in diesem Spiel, sondern auch gegen Fürth (2:3) und Bochum (0:0), bestärke ihn in seiner Ansicht, dass der 1. FC Magdeburg die Qualität für den Klassenerhalt habe: "Davon bin ich überzeugt", so die selbstbewussten Worte des Coaches. "Die Jungs glauben an sich, sie spielen nach vorne mit viel, viel mehr Mut."

Vor der Winterpause haben die Sachsen-Anhalter jedoch erst noch zwei schwere Auswärtsaufgaben vor der Brust: Montag in einer Woche geht es zum 1. FC Köln, am Samstag darauf gastiert der Aufsteiger bei St. Pauli. Anschließend will Oenning die Pause nutzen, "richtig sondieren und dann werden wir in der Rückrunde die Punkte einsammeln".

kög