Bundesliga

Kubo glaubt fest an Klassenerhalt

Nürnberg bangt wegen Asia-Cup

Kubo glaubt fest an Klassenerhalt

Yuya Kubo

"Ich finde nicht, dass es so schlecht läuft": Yuya Kubo. imago

In Augsburg (2:2) und gegen den VfB Stuttgart (0:2) verzichtete Michael Köllner auf den 24-Jährigen, ehe er beim 2:5 auf Schalke wieder randurfte. "Wenn ich meine Leistung bringe und Zahlen sprechen lasse, dann werde ich in der Startelf stehen", sagte der Japaner am Mittwoch nach dem angesetzten Leistungstest für das Team. "Mit meinem Spiel an sich bin ich zufrieden, ich finde nicht, dass es so schlecht läuft."

Der Offensivspieler verhehlt nicht, dass er am liebsten zentral spielt. Vielleicht auch, weil er von dort torgefährlicher sein könnte als auf dem Flügel, auf dem ihn Köllner gerade anfangs oft brachte. In der vergangenen Aufstiegssaison traf der Club neunmal von außerhalb des Strafraums (viermal Löwen, dreimal Möhwald, Behrens und Petrak), in dieser Spielzeit noch gar nicht. Es ist auch Kubos Aufgabe, dies zu ändern. "Wir erspielen uns zu wenig Möglichkeiten, um in die Position für Distanzschüsse zu kommen", analysiert er.

Entmutigen von den teils hohen Niederlagen lässt er sich nicht. "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Natürlich ist die Stimmung direkt nach diesen Spielen etwas im Keller, aber generell sind wir sehr positiv gestimmt." Ein Problem für den FCN wäre, sollte Kubo für den Asia-Cup vom 5. Januar bis 1. Februar nominiert werden, in seiner Heimat gilt er als Kandidat im erweiterten Kreis. "Es ist eine Ehre für mein Land zu spielen. Sollte ich berufen werden, möchte ich es wahrnehmen", macht er unmissverständlich klar. Bislang hat er 13 Länderspiele bestritten.

Frank Linkesch