2. Bundesliga

FC Ingolstadt trennt sich von Trainer Nouri

U-19-Coach Pätzold übernimmt interimsmäßig

FC Ingolstadt trennt sich von Trainer Nouri

Alexander Nouri

Nicht mehr Trainer des FC Ingolstadt: Alexander Nouri. imago

Nouri hatte den Zweitligisten am 24. September von Stefan Leitl übernommen und in acht Pflichtspielen keinen Sieg (drei Unentschieden und fünf Niederlagen) einfahren können. Zählt man die Endphase als Werder-Coach hinzu, ist er nun schon seit 21 Partien sieglos.

Zudem hat es der 39-Jährige bisher nicht geschafft, die Gegentorflut einzudämmen. Als einziges Team im deutschen Profifußball spielte Ingolstadt in dieser Saison noch kein einziges Mal zu Null, stellt mit 29 Gegentoren die Schießbude der Liga. Auf Rang 15 fehlen dem FCI schon fünf Punkte.

Einen Tag nach dem 0:2 in Dresden reagierte der Verein schließlich auf die anhaltend negative sportliche Entwicklung und trennte sich von Nouri, der einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hatte. Auch Co-Trainer Markus Feldhoff muss gehen.

Gärtner: "Wir sahen uns zum Handeln gezwungen"

"Alex Nouri ist es nicht gelungen, die Negativspirale zu stoppen und in der Mannschaft eine entscheidende positive Entwicklung herbeizuführen", erklärte Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation. "Deshalb sind wir nach unseren Gesprächen zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Nach den ausbleibenden Erfolgserlebnissen sahen wir uns zum Handeln gezwungen."

Erste Einheit unter Pätzold am Dienstag

Roberto Pätzold

Interimslösung: Roberto Pätzold. imago

Zunächst wird der aktuelle U-19-Coach Roberto Pätzold interimsweise die Mannschaft betreuen. Der trainingsfreie Dienstag wurde gestrichen, um 15 Uhr geht es auf den Platz. "Wir werden in den nächsten Tagen intensiv an der Zusammenstellung eines neuen Trainergespanns arbeiten", sagte Gärtner. Am kommenden Samstag empfängt Ingolstadt den Bundesliga-Absteiger Hamburger SV.

cfl

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