Bundesliga

Bundesliga: 1. FC Nürnberg offenbart Defizite in Defensive und Offensive

Chancen müssen besser genutzt werden

FCN offenbart Defizite in Defensive und Offensive

Federico Palacios und Michael Köllner, 1. FC Nürnberg

Holte sich Lob von Trainer Michael Köllner ab: Torschütze Federico Palacios (l.). imago

Während Trainer Michael Köllner hinten verständlicherweise ungern wechselt und auf Automatismen vertraut, probiert er in der Offensive eine ganze Menge. Gesetzt ist eigentlich nur Mittelstürmer Mikael Ishak, wenn er fit ist.

Auf Schalke durfte mal wieder Federico Palacios in der Offensive beginnen, "er hat zwei Wochen lang super trainiert", begründete Köllner. Palacios dankte es immerhin mit einem Tor, seinem zweiten in dieser Saison. Damit führt er die interne Schützenliste gemeinsam mit Ishak, Hanno Behrens (zwei Elfmeter) und Adam Zrelak an, der als Joker auf Schalke ebenfalls mit einem Treffer für sich werben konnte.

Misidjan und Kubo nicht uneingeschränkt gesetzt

Von den Neuzugängen traf Virgil Misidjan bei seinem Einstand in Bremen Anfang September, seitdem kam nichts mehr. Immerhin bringt der Niederländer Tempo ins Spiel, uneingeschränkt gesetzt ist er aber ebenso wenig wie Yuya Kubo, der nach starkem Start genauso stark abgebaut hat, auf Schalke aber immerhin einen leichten Aufwärtstrend andeutete. Beim dritten Neuen Matheus Pereira mehren sich dagegen die Zweifel, ob er dauerhaft helfen kann, zuletzt war er meist außen vor.

Egal, wen Köllner letztlich auf den Platz schickt, die wenigen angebotenen Räume und Gelegenheiten in dieser Liga muss das Team besser nutzen. "Wir waren zu fahrlässig, haben die Situationen nicht besser ausgenutzt und ausgespielt", erkannte auch der Trainer nach dem 2:5 auf Schalke . Wobei: Zwei eigene Tore sollten in der Bundesliga eigentlich zumindest für ein Unentschieden reichen. Wären da nicht diese Defizite in der Defensive ...

Frank Linkesch

Bilder zur Partie FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg