VfB-Verteidiger Aogo fordert besseres Abwehrverhalten

Weinzierl: "Deswegen ist es für mich Elfmeter"

Markus Weinzierl

Wieder nichts: Markus Weinzierl und sein VfB Stuttgart kehrten aus Leverkusen mit leeren Händen zurück. picture alliance

44 Sekunden waren vergangen, als es im Leverkusener Strafraum zu einem Zweikampf zwischen Charles Aranguiz und Stuttgarts Pablo Maffeo kam. Die Pfeife von Schiedsrichter Robert Schröder blieb allerdings stumm, und auch nach einer kurzen Kommunikation mit Köln änderte der Referee nicht seine Entscheidung. "Es ist eine Grätsche im Sechzehnmeterraum mit Kontakt, Maffeo fällt hin, deswegen ist es für mich Elfmeter", beschrieb Weinzierl im Anschluss der Partie gegenüber "Eurosport" seine Sicht der Szene.

Spielentscheidend sei die Situation aber nicht gewesen, allerdings "hätte es uns sehr geholfen, so ins Spiel zu kommen". Im Anschluss habe sich seine Mannschaft dann lange Zeit gut verkauft. Durch eine Unachtsamkeit geriet Stuttgart schließlich auf die Verliererstraße. "Wir geben einen Punkt her durch eine Standardsituation, in der wir kollektiv vergessen, auf den Ball zu schauen", kritisierte Weinzierl die "Schläfrigkeit" seiner Mannschaft vor dem ersten Gegentor. Auch Dennis Aogo hieb in die gleich Kerbe: "Wir müssen als Team besser verteidigen", stellte der 31-Jährige selbstkritisch fest.

Aogo: "Blick auf die Tabelle ist total unzufriedenstellend"

Damit wird der VfB wohl auch nach dem 12. Spieltag weiterhin die Rote Laterne innehaben. Es sei denn, Fortuna Düsseldorf verliert am Samstag bei Bayern München mit mindestens vier Toren Unterschied. "Der Blick auf die Tabelle ist total unzufriedenstellend für uns alle", sagte Aogo. Den Kopf wird er aber dennoch nicht hängen lassen. "Es bringt nichts zu jammern", sagte er. "Wir müssen weiter arbeiten, damit wir kompakter sind."

jer

Bilder zur Partie Bayer 04 Leverkusen - VfB Stuttgart