Freiburg: Auch Kübler trainiert wieder

Mit Petersen und Gondorf gegen den Werder-Fluch?

Nils Petersen (li.) und Jerome Gondorf

Zuletzt auf der Bank, bald wieder auf dem Platz? Nils Petersen (li.) und Jerome Gondorf. imago

Jerome Gondorf trug in der vergangenen Saison noch das Werder-Trikot und brennt auf einen Einsatz gegen die ehemaligen Kollegen. Nach einem Muskelfaserriss steht er seit der vergangenen Woche wieder voll im Mannschaftstraining, für einen Kaderplatz sollte es allemal reichen für den flexiblen Mittelfeldspieler. Bei Nils Petersen liegt die Bremer Vergangenheit schon etwas länger zurück. Im Januar 2015 war er erst auf Leihbasis und später fix aus Norddeutschland in den Breisgau gewechselt. Seine Sympathien für Werder sind allerdings immer noch hoch, auch er würde sicher liebend gerne am Sonntag auf dem Platz stehen.

Das könnte allerdings eng werden. Erst seit Dienstag trainiert der Torjäger wieder , nachdem ihn zuvor muskuläre Probleme ausgebremst haben. Lukas Kübler kehrte zwar nach seinem Muskelfaserriss auch am Mittwoch wieder ins Training zurück, den Versuch, die verheerende Bilanz gegen Bremen aufzubessern, müssen die Kollegen aber wohl ohne den Rechtsverteidiger unternehmen.

Nur gegen Werder kassierte Freiburg in der Bundesliga zu Hause schon 40 Gegentore und verlor elfmal - in nur 18 Spielen. Schon zweimal setzte es dabei ein 0:6, so hoch verlor der SC vor heimischem Publikum sonst nur einmal gegen den FC Bayern. Erst im April 2017 setzte es ein schmerzhaftes 2:5, dafür konnte die Mannschaft von Trainer Christian Streich das Heimspiel in der vorigen Saison mit 1:0 für sich entscheiden - Tor des Tages: Petersen. Mal sehen, wie es diesmal ausgeht. Sollte Petersen wieder treffen, würde er mit Freiburgs Rekordtorjäger Papiss Demba Cissé gleichziehen (37 Tore).

Carsten Schröter-Lorenz

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