Duisburgs Torhüter mit Gehirnerschütterung

Davari: Bewährungschance endet mit Zwangspause

Daniel Davari

Muss kürzertreten: MSV-Torwart Daniel Davari. picture alliance

Nach 75 Minuten war für Davari im Tor der Duisburger im Test gegen den VfL Schluss, der Keeper musste mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung vom Feld. Die Diagnose am Samstag bestätigte die erste Vermutung. "Entwarnung bei Daniel Davari. Unser Torhüter hat sich im Testspiel gegen den VfL Osnabrück zum Glück 'nur' eine Gehirnerschütterung zugezogen", ließ der MSV wissen.

Der 30-Jährige stand in den ersten vier Liga-Spielen der Saison und auch im DFB-Pokal im Tor der Zebras, musste dann seinen Platz aber an Neuzugang Daniel Mesenhöler, der von Union Berlin kam, abgeben. Die Bewährungschance des Torwarts, der 29 Bundesliga- und 75 Zweitliga-Partien in seiner Vita stehen hat, endete nun mit einer Zwangspause. Gegen Osnabrück wurde er in den letzten 15 Minuten von Jonas Brendieck vertreten.

Der musste im Gegensatz zu Davari nicht mehr hinter sich greifen. Vielmehr gelang Stanislav Iljutcenko fünf Minuten vor Schluss das 1:1. "Es war für uns der wichtige Abschluss einer harten und intensiven Trainingswoche gegen einen starken Gegner. Osnabrück spielt eine richtig gute Saison. Der Test hat seinen Zweck erfüllt. Wir haben ein paar Dinge probiert, ich bin zufrieden mit dem, was ich gesehen habe", erklärte Trainer Lieberknecht auf der Internetseite des Vereins.

nik