Karrieretipps - Zu Beginn Millionen scheffeln

Karriere: So verfünffacht Ihr Euer Transferbudget

Fünffaches Transferbudget gefällig? Das klappt mit Wagemut und Verkäufen. Wir zeigen wie.

Fünffaches Transferbudget gefällig? Das klappt mit Wagemut und Verkäufen. Wir zeigen wie. kicker eSport

Ein bekanntes Problem: Der Lieblingsverein aus der zweiten Liga wird im FIFA-Karrieremodus nur mit einem kleinen Transferbudget ausgestattet, das kaum reicht, um überhaupt einen Blumentopf mit dem Kader zu gewinnen. Was tun? Mit den 65-Kickern ohne Potenzial irgendwie überleben und Jugendspieler aufbauen? Es geht auch anders, und zwar mit einem radikalen Ansatz.

Kernkader ausmachen

Wer zu Spielbeginn nicht gleich den freundlichen Ölscheich über ein Item im FIFA-Katalog anrufen möchte, der muss wagemutig sein. Wir zeigen, wie sich am Anfang das Transferbudget verfünffachen lässt, und zwar an einem der Klubs der zweiten Liga, die das geringste Budget bekommen: Erzgebirge Aue.

Anders als auf dem realen Platz, ist mit Aue in FIFA 19 einiges möglich, denn ein großer Teil des Kaders besteht aus jungen talentierten Spielern, die sich prächtig entwickeln können. In unserer Methode müsst ihr betriebswirtschaftlich an die wichtigsten Werte des Vereins herangehen: die Spieler.

Zunächst: Bestandsaufnahme

Zunächst steht also eine Bewertung auf den Plan: Wen hat das Team denn so unter Vertrag? Wichtige Punkte, auf die es zunächst zu achten gilt: Alter und Potenzial. Letzteres bekommt Ihr allerdings nur über externe Webseiten heraus, aber der Besuch von Angeboten wie sofifa lohnt sich in dem Falle für Euren Geldbeutel.

Hier müsst Ihr beachten: Ohne signifikantes Potenzial oder in hohem Alter muss der Spieler schon ganz besondere Qualitäten mitbringen, um zu blieben. Philipp Riese bei Aue hat doppelt hohe Arbeitsraten und könnte im Notfall bleiben. Torhüter Martin Männel hat den höchsten Gesamtwert im Team und muss daher auch nicht unbedingt gehen. Folgendes gilt jedoch: Im Laufe Eurer Karriere stoßt Ihr die Kicker früher oder später ohnehin ab, oder sie gehen von selbst in den Ruhestand. Das ist definitiv so, entsprechend lohnt sich die vorgezogene Entscheidung, denn sie bringt Geld.

Spieler loswerden

Nun schauen wir in unsere Teamzentrale und lassen die Spieler nach ihren Gehältern auflisten. Und dann wird von oben nach unten ausgemistet. Bei Aue haben wir elf Spieler auf die Transferliste gesetzt und zehn davon in kurzer Zeit verkauft. Auch Riese und Torhüter Männel – der ganze 1,4 Millionen zusätzliches Transferbudget einbrachte.

Die fehlenden Spieler müsst Ihr natürlich ersetzen und da kommen unsere Talente-Galerien ins Spiel. Männel zu verkaufen, sollte in FIFA 19 niemandem eine schlaflose Nacht bereiten, denn Früchtel, den besten Jugendkeeper im Spiel , bekommt Ihr für 930.000 Euro. Er ist zwar zu Beginn etwas schlechter, aber kann sich bis auf 86 Punkte verbessern.

Auch bei den Gehältern spart Ihr deutlich, da Ihr den Jugendspielern einfach eine tragende Rolle anbietet und statt wie bisher den Altstars 5.000, nur noch etwas über 1.000 Euro Gehalt pro Mann bezahlt. 21.000 Euro konnten wir so pro Woche einsparen.

Viel Geld für neue Talente

Zwar haben wir für die elf verkauften Spieler zunächst nur fünf neue geholt, aber den Kader damit schon für die Zukunft fit gemacht. Da in der zweiten Liga zunächst kaum Doppelbelastung droht, sollte es mit insgesamt elf Mann in der Reserve möglich sein, die Saison zu bestreiten. Zusätzlich haben wir auch noch etwa sechs Millionen Euro übrig, um weitere Spieler zu holen, oder sogar um einen der ganz teuren Scouts zu beauftragen, die die richtig guten Talente finden. Zusammengefasst: Seid wagemutig und veräußert die Altlasten gleich zu Beginn. Ihr könnt Eure Reihen leicht wieder auffüllen und nehmt eine Menge Geld ein. Uns brachten die Transfers acht zusätzliche Millionen.

Vorbereitungsturnier

Der nächste Punkt auf der Dicker-Geldbeutel-Liste ist das Vorbereitungsturnier, das Ihr schon spielt, während die wagemutigen Transfers laufen. Das solltet Ihr gewinnen, notfalls mit Spielwiederholungen über Speicherstände. Ein Verein wie Bayern München kann hier immerhin noch zehn Prozent des eigenen Transferbudgets herausholen, für den Zweitligaverein konnten wir die finanziellen Mittel mit einem Sieg gleich verdoppeln. Das lohnt sich.

Der 4-Millionen-Mann

Der letzte Punkt auf unserer Liste ist der schon erwähnte Scout. Mit den vier Millionen, die er kostet, könntet Ihr Euch auch vier Kicker kaufen, der Scout bringt aber deutlich mehr. Denn er ist in der Lage Spieler zu finden, die sofort nach Verpflichtung schon mal zwei Millionen bringen können. Diese Jugendspieler können entweder sofort in Eurer Elf auflaufen, oder für eine schöne Summe veräußert werden. Alle anderen potenziellen Kandidaten können die gesamte Saison über zu Geld gemacht werden, auch wenn der Scout sich wie ein weiterer sehr wagemutiger Schritt anfühlt: geht ihn!

Für Aue waren wir so in der Lage über zehn Millionen Euro Transferbudget einzunehmen und nur 5,2 auszugeben. Da reicht das Geld noch locker für den Scout.

Zusammengefasst: Lernt Euren Kader kennen und veräußert alle Spieler, die Ihr sowieso mittelfristig nicht aufstellen würdet. Ersetzt sie mit Jugendtalenten und nehmt so eine Menge mehr Geld ein. So seid ihr schon nach der ersten Transferperiode perfekt gerüstet, für Eure erste Saison.

Holm Kräusche

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