Frankfurt: Teamgeist und Philosophie begeistern den Niederländer

De Guzman: "Ein großer Unterschied zu Kovac"

"Jeder hat gute Laune und ist glücklich": Eintracht Frankfurts Routinier Jonathan de Guzman. imago

Ex-Trainer Niko Kovac, fasst der 31-jährige Niederländer zusammen, sei ein "harter Arbeiter" gewesen, der den Fokus auf Physis, Mentalität und Laufarbeit gerichtet hätte. Hütter hat seit dem Sommer auf diesen Tugenden aufgebaut und die Mannschaft offensiver ausgerichtet. Das Team ist auch unter der Regie des Österreichers topfit und kämpferisch stark, schießt nun aber auch viele Tore. Vergangene Saison hatte Frankfurt aus den ersten elf Spielen 18 Punkte geholt, lediglich zwei weniger als aktuell, dabei aber nur halb so viele Treffer erzielt (13 statt 26).

Hütter hatte schon bei seiner Vorstellung angekündigt, begeisternden Fußball spielen lassen zu wollen - und Wort gehalten, nachdem der Start zunächst holprig verlaufen war. "Unter diesem Trainer laufen wir auch viel, sind aber noch ein bisschen aggressiver und spielen mehr Angriffsfußball. Je angriffslustiger du spielst, desto mehr Tore erzielst du. Wir verteidigen höher, statt zu warten, das ist ein großer Unterschied zu Kovac", erklärt de Guzman. Diese neue Philosophie passe "definitiv" besser zu ihm, bekundet der Achter.

De Guzman: "Jeder hat gute Laune und ist glücklich"

Zur jüngsten Erfolgsserie mit neun Spielen ohne Niederlage, darunter acht Siege, trägt auch der intakte Mannschaftsgeist bei. "Der Teamspirit ist unglaublich", stellt de Guzman fest und verweist darauf, dass man viel zusammen gereist sei und kurze Nächte miteinander verbracht habe. Solche Gemeinschaftserlebnisse können zusammenschweißen, vor allem wenn es Erfolge zu feiern gibt. Der Mittelfeldspieler glaubt: "Dieses Team ist auf dem Weg, ein großartiges Team zu werden. Jeder hat gute Laune und ist glücklich."

Julian Franzke

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